Revolution

Gramsci und die Revolution*

Aktualität Gramscis

Die Diktatur des Finanzkapitalismus und die Verwandlung der Welt in eine Welt ganz neuer Formen von Gewalt sowie permanenter und struktureller Kriege können nicht das historische Desaster verbergen, das in der Hegemonie des Neoliberalismus liegt – der organischen Ideologie des Neokapitalismus.

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Kunst als Waffe

Fremd- und Selbstbestimmung
Irit Neidhardt in inamo (30.07.2013)

Bei den meisten Demonstrationen und Protestcamps weltweit werden Plakate, Spruchbänder, Protestlieder, Graffitis und andere Formen der Straßenkunst medienwirksam eingesetzt. So auch in Tunesien, Ägypten und Syrien. Vor dem Eindruck der Diktatur wurde dies in Europa bereits als Kunst betrachtet. Handyfotos, Videomitschnitte von Demonstrationen, von Polizeigewalt und von Sit-ins sowie Berichte im Internet galten als Bürgerjournalismus und Zeichen einer neuen Freiheit. Auch wenn es all dies bereits Jahre zuvor gegeben hat. In ihrem Artikel setzt sich Irit Neidhardt kritisch mit der Beziehung zwischen Kunst und Protest auseinander.

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Revolutionäre Vorgänge

Erhard Crome in Das Blättchen (08.09.2012)

Zu den Hinterlassenschaften des Marxismus-Leninismus gehört auch ein grundsätzlich positives Verhältnis zur Revolution als solcher. Es ist die Hoffnung, dass plötzlich alles besser wird.

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Staat und Revolution 2.0

Zum 75. Geburtstag von Nicos Poulantzas (1936-1979)

Am 30. September jährte sich in diesem Jahr zum 75. Mal der Geburtstag von Nicos Poulantzas.

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Ägypten: »Wir leben in einer Militärdiktatur«

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Die Protestbewegung in Ägypten hat mit vielen Rückschlägen zu kämpfen

Eigentlich sieht der Tahrir-Platz am 27. Mai aus wie immer, wenn in den letzten Monaten freitags zu großen Demonstrationen gerufen wurde: Da sind die Barrikaden aus Litfasssäulen, Stacheldraht und Absperrgittern, an denen junge Männer und Frauen jeden, der auf den Platz will, freundlich kontrollieren. Da sind die Bühnen mit ihren scheppernden Boxen, die alle zugleich den Platz mit Musik oder Reden beschallen. Und die fliegenden Händler, die zwischen den Protestierenden stehen, Kaffee auf Gaskochern zubereiten, Maiskolben braten oder süßen Couscous ausgeben.

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Tunesien, Ägypten: wenn der Ostwind die Arroganz des Westens hinwegfegt

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Alain Badiou in grundrisse (29.03.2011)

Wie lange noch wird der untätige und dahindämmernde Westen, die „internationale Gemeinschaft" derer, die sich noch für die Herren der Welt halten, der ganzen Welt Lektionen über gute Verwaltung und gutes Verhalten geben? Ist es nicht lachhaft zu sehen, wie Intellektuelle vom Dienst, verunsicherte Soldaten des kapitalistisch-parlamentarischen Systems, die uns dieses zerschlissene Paradies andienern, den großartigen Völkern Tunesiens und Ägyptens Ratschläge geben, um diesen wilden Völkern das ABC der „Demokratie" zu lehren?

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Ich glaub, ich seh Gespenster. Die Linke und wo es sonst noch spukt

Zwei Krisen und ein Eisbär

Spot 1: Die Krise lernt laufen. Knapp 21 Monate sind vergangen, seit die Dominowelt des Finanzkapitalismus ins Wanken geriet. Noch im Herbst 2008 waren Notenbanker_innen, neoliberale Vordenker_innen, Manager_innen von Investmentfonds in heller Aufregung.

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Bewegung auf dem eurasischen Schachbrett

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Klaus Henning in marx21 (25.04.2010)
Klaus Henning meint, die Revolte in Kirgisistan durchkreuzt die Pläne des Westens in Zentralasien (Vorabdruck aus marx21, Heft 15)
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Venezuela: Die konstituierende Macht in Bewegung

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10 Jahre Bolivarianischer Prozess an der Regierung
Dario Azzellini in arranca! (15.02.2010)

In den letzten Jahrzehnten hat vor allem die Frage nach der Übernahme der (Staats-)Macht für Kontroversen innerhalb der Linken gesorgt. Ob der Staat übernommen wird, bis zu einem bestimmten Punkt mit staatlichen Institutionen zusammengearbeitet werden solle oder doch lieber jede Kooperation vermieden werden müsse, war ein zentraler Streitpunkt. Die Wahl verschiedener linker Regierungen in Lateinamerika, vor allem die Fälle Venezuelas und Boliviens, spielen eine zentrale Rolle.

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Transformationen des Kapitalismus und revolutionäre Realpolitik

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Mario Candeias in arranca! (09.02.2010)

Systemkrise oder business as usual, zwischen diesen beiden Positionen changiert die Einschätzung der gegenwärtigen Krise. Doch weder ist der Kapitalismus als solches in der Krise, noch kann die Form kapitalistischer Entwicklung der letzten 30 Jahre einfach weiter verfolgt werden. Die spezifische Form der transnationalen, informationstechnologischen Produktions- und Lebensweise unter neoliberaler Hegemonie ist in eine strukturelle oder organische Krise geraten. Wir stehen am Beginn einer erneuten Transformation des Kapitalismus.

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