Die
Grauzone wird im Festivalsommer wieder Thema sein. Vor allem bei denen,
die eh nicht hinfahren. Weil sie keine Lust haben, mit jemandem zu
feiern, der_die das Wochenende zuvor mit Nazis gefeiert hat und
nur gekommen ist, um Hits auf Stammtisch-Niveau im subkulturellen
Ambiente zu hören. Die Frage, warum Grauzonen zunehmende Akzeptanz in
»alternativen« Räumen erfahren, führt unweigerlich ins alternative
Kulturbusiness, zur Kritik an Ästhetik, Männerwelten, Skinhead-Kult und
zur Suche nach dem Sinngehalt politischer Labels.
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