Neofaschismus

Der Motor der Faschisierung ist Ungleichheit

Der faschistische Inhalt des Höcke-Flügels der AfD wird übersehen

"Nie wieder Faschismus!", so lautet der Schwur der Überlebenden des KZs Buchenwald. Die "Alternative für Deutschland" (AfD) wird diesbezüglich nicht ernst genug genommen, der faschistische Inhalt zumindest einer der beiden AfD-Parteiflügel wird ignoriert.

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Frankreichs neofaschistische Bedrohung: Der Front National

Kommentar zu den Départements-Nachwahlen in Südfrankreich

Am 6. und 13. Oktober 2013 fanden eigentlich als unwichtig eingestufte Nachwahlen zum Rat des Départements Var in dem südfranzösischen Städtchen Brignoles und Umgebung statt. Und doch ist ab sofort Frankreich nicht mehr so, wie es einmal war: Zum ersten Mal hat der neofaschistische Front National mit absoluter Mehrheit eine Wahl gewonnen, in Brignoles beim zweiten Wahlgang mit 53,9 Prozent der Stimmen.

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Der griechische Staat als Antifaschist?

„Wer auf diese Antifa vertraut, der ist verloren“

Eine der bedrohlichsten Folgeerscheinungen der ökonomischen, politischen und sozialen Krise in Griechenland ist das massive Erstarken der offen nazistischen Partei Chrysí Avgí (XA, Goldene Morgenröte).

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Der Albtraum von Recht und Ordnung

Repression und Widerstand in Griechenland

„Die griechische Polizei konnte der griechischen Gesellschaft ein weiteres öffentliches Gebäude zurückgeben – und zwar, ich betone, ein Krankenhaus – das in der Hand von Hausbesetzern war“, so der rechte Hardliner und Minister für öffentliche Ordnung, Níkos Déndias, am 30. August 2013, nach der Räumung des seit 2008 von Anarchis­tIn­nen besetzten Zentrums Antibíosi in Ioánnina. Mit unverhohlenem Stolz fuhr er fort: „Recht und Ordnung sind weder eine Regierungsagenda noch eine politische Parole, Recht und Ordnung sind die verfassungsmäßige Verpflichtung und das Anrecht eines jeden Griechen.“

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Verarmungspolitik in Griechenland

Regierung, Polizei, Massenmedien und Faschisten Hand in Hand

Die in Griechenland beliebte Demoparole früherer Jahre: „Bullen, TV, Chrysí Avgí, alle Dreckskerle arbeiten zusammen“, ist heute bittere Realität. Sie bedeutet tagtägliche (Lebens-)Gefahr für MigrantInnen, und „ausländisch“ aussehende Menschen aber auch für AnarchistInnen, Antifas oder linke DemonstrantInnen gegen das kapitalistische Spardiktat.

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25 Jahre Mythos »Rudolf Heß«

»Der Kampf um die Wahrheit wird weitergehen«, heißt es bei der Aktionsgruppe Merseburg im August 2011. Gemeint ist eine Erzählung, die sich um die wichtigste Person für die neonazistische Mobilisierung der letzten 25 Jahre rankt: Rudolf Heß

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»Es waren nicht die bleiernen Jahre«

Über das Pogrom in Rostock-Lichtenhagen in den Tagen vom 22. bis 24. August 1992, die Reaktionen unabhängiger Antifaschist_innen, über Verantwortung und historisches Versagen sowie die bis heute anhaltenden Konsequenzen des Pogroms

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»Frei.Wild«

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Zwischen Kitsch und Subkultur
Die Südtiroler Band »Frei.Wild« tritt in die Fußstapfen der »Böhsen Onkelz« und feiert damit immer größere Erfolge. » mehr

»Historisches Ereignis«

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NPD beschließt Fusion mit der DVU
Nach dem NPD-Bundesparteitag in Hohenmölsen machte nicht die NPD-Bundesführung die nachhaltigen Schlagzeilen. » mehr

Tote ohne Anerkennung

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Mindestens 140 Menschen starben in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland durch rechte Gewalt. Nur ein Drittel dieser Toten taucht in den offiziellen Statistiken auf. Ohne Antifagruppen wären viele dieser Tötungsdelikte - insbesondere in den 1990er Jahren - sowie die Tathintergründe nie öffentlich geworden. Sie sind es auch, die in vielen Städten dafür sorgen, dass diese Toten nicht vergessen werden. » mehr