Mobilität

Am Ende der Mobilität wie wir sie kennen – Mobilitäts- politik als Gesellschaftspolitik

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Wir sind am Ende des Kulturmodells der Massenmotorisierung. Soll die Massenmotorisierung mit dem Elektroauto fortgeführt werden, so ist das eine Innovation in der Sackgasse.

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United States of Automobiles

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Kultur und Geschlecht der Mobilität

In den USA gab es 2003 erstmals mehr zugelassene Fahrzeuge als Menschen mit Führerschein. Heute sind dort insgesamt 244 Millionen Pkws, Lkws, Geländelimousinen (SUVs) und Motorräder unterwegs. Neun von zehn US-Haushalten besitzen ein Auto – die meisten sogar mehr als eins, wenngleich dies ein relativ neues Phänomen ist.

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Time to say goodbye

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Rainer Rilling in Luxemburg (02.10.2010)

Aus Stahl gemacht, durch einen Verbrennungsmotor angetrieben, für vier Personen ausgelegt, im privaten Eigentum und unabhängig voneinander betrieben: Das ist das Modell Auto. Fast ein Jahrhundert lang war es prägend, weltweit. Seine Epoche läuft jetzt unwiederbringlich aus.

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Krise von Auto und Mobilität

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Transformation oder Katastrophe
Stephan Krull in Sozialismus (27.09.2010)

Verkehrspolitik ist Wirtschaftspolitik und Zukunftspolitik, sie garantiert das »Recht auf Mobilität« und sorgt für Millionen Arbeitsplätze – damit begründen die Regierenden Milliarden an Subventionen, Landschaftszerstörung, Klimavergiftung, politische und militärische Rohstoffsicherung. Immer noch ist mit dem Auto eine Aura von Freiheit verbunden.

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Machtbeziehungen in der globalen Kommunikation

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Miya Yoshida in Luxemburg (28.04.2010)

Im Kontext der Telekommunikation wird häufig von Erreichbarkeit (accessibility) gesprochen. Das bedeutet zweierlei: Die Nutzer der mobilen Telefonie haben globalen personalisierten Zugriff auf ein simultanes Netzwerk. Dessen soziale und kontextuelle Verfügbarkeit ebnet soziale Unterschiede und Hierarchie und beinhaltet gleichzeitig Verhandlungen über die zeitliche Flexibilität von Individuen.

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Wenn das Auto alt aussieht

Ana Mari M. in utopia (26.07.2009)

Es steht für Mobilität, Flexibilität und kann große Entfernung in kurzer Zeit zurücklegen: das Auto. Doch neben diesen positiven Eigenschaften ist es vor allem ein Prestigegewinn. Noch immer ist das Auto der Deutschen bester Freund. Dabei schonen Alternativen nicht bloß das Klima, sondern oftmals auch den Geldbeutel.

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Abwrackprämie für die Politik

Felix Werdermann in utopia (05.03.2009)

Da muss ja Murks rauskommen, wenn die Politik mit der Finanzkrise heillos überfordert ist. Ohne Orientierung setzt sie auf die alten Konzepte und wirft der Wirtschaft das Geld in den Rachen. Zum Beispiel mit der Abwrackprämie. Wenn sich der Verkehrsclub Deutschlands (VCD) nun darüber lustig macht, ist das nur konsequent.

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