Migration

das leben der anderen anderen

Staatlicher Rassismus und migrantische Subversion in der DDR

Sechshundert Algerier streiken in der DDR! Diese Schlagzeile wäre 1975 so brisant gewesen, dass sie in der staatlich gelenkten Presse nicht gedruckt wurde. Die LeserInnen von Neuem Deutschland und Junger Welt erfuhren nicht, dass in acht Betrieben algerische VertragsarbeiterInnen für höhere Löhne, die Erhöhung der sogenannten Trennungszulage, bessere Lebensbedingungen in den Heimen sowie für die Absetzung der algerischen BetreuerInnen in den Ausstand traten — dem in der DDR geltenden Streikverbot zum Trotz.

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antirassismus praktisch

Do-it-yourself für PolitikerInnen der LINKEN und anderer Parteien

PolitikerInnen, die es mit „Menschen mit Migrationshintergrund” gut meinen, wollen sie integrieren. Doch wir wollen niemanden integrieren. Wohin auch? Was wäre denn bitte deutsch, selbst wenn wir es voraussetzen wollten?

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zwei seiten, keine medaille

Geschichten aus dem Integrationskurs

An einem Tag wie heute bin ich nie gerne zur Schule gegangen. Es nieselt draußen, es ist grau. Die Unterrichtsräume glichen damals entweder einer Sauna, überheizt und stickig; oder einem Iglu während der Schneeschmelze, eiskalt und trotzdem nass. Heute bin ich nur Gast — in einer Sprachschule, die den seit 2005 eingeführten Integrationskurs anbietet.

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Geschichtsbeziehungen in Bewegung

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Erinnerungsbildung in postnationalsozialistischen Migrationsgesellschaften
Erinnerung steht in einer Beziehung zu geschichtlichen Erfahrungen, zu etwas, das nicht mehr verbessert oder wieder hergestellt werden kann, zu einem Verlust, zu Opfern und Täter_innen und den Grauzonen dazwischen. Zugleich muss sich Erinnerungsarbeit auf gegenwärtige Dynamiken beziehen, will sie nicht zu einer Veranstaltung werden, bei der Geschichte als etwas erscheint, das einmal gewesen ist und nichts mit Heute zu tun hat. » mehr

Aus der Perspektive der Migration: Die Kosmopolitisierung Europas

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Europa ist ein Projekt der Migration, hervorgerufen und fortgeschrieben durch die ständige Herausforderung ihrer grenzüberschreitenden Bewegungen. » mehr

Verborgene Geschichte des revolutionären Atlantik

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Stefan Probst in Perspektiven (27.03.2010)
In The Making of the English Working Class und vielen nachfolgenden Aufsätzen hat der britische Historiker E. P. Thompson seit den 1960er Jahren versucht, die marxistische Geschichtsschreibung als klassenbewusste Kulturgeschichte neu zu positionieren. » mehr

Zur Genealogie und Praxis des Migrationsregimes

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Vassilis Tsianos in Bildpunkt (15.03.2010)

Migration gehört zu den meist umstrittenen Begriffen unserer Gegenwart. „Humanitäre Migration", „Zwangs- und Kriegsmigration", „Arbeitsmigration" und nicht zuletzt „zirkuläre Migration" sind keineswegs „neutrale" Bezeichnungen für die raümlich-kulturelle Mobilität von Menschen, weil sie zugleich mit herrschenden Vorstellungen von Kontrolle oder Immobilität einhergehen.

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Täuschen und regieren

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Kim Carrington in an.schläge (04.03.2010)

Einmal mehr wird aktuell das staatliche „Integrationsversprechen“ mit der Pflicht zum Erwerb der deutschen Sprache verknüpft. Ein Ablenkungsmanöver.

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Frontex - nicht in der Türkei?

dose in grundrisse (16.09.2009)

Im Rahmen der Vorbereitungen des no-border camps in Dikili 2008 in der Türkei erhielt ich auf Fragen nach den Aktivitäten von Frontex in der Türkei stets abweisende Antworten. Diese liefen darauf hinaus, dass es, weil die Verhandlungen zwischen derEU und der Türkei stockten, hier kein Frontex gäbe. Angesichts der ortsungebundenen Einsätze dieser Europäischen Grenzschutztruppe stimmte mich das allerdings misstrauisch.

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Die Massenmigration in der Türkei der 1950er-Jahre vom Land in die Städte

Ebru Işikli in grundrisse (16.09.2009)

Türkische IndustriearbeiterInnen kamen in den 1950er-Jahren hauptsächlich aus ländlichen Gebieten der Türkei in die Städte. Das ökonomische Umfeld dieser Jahre ist schon genau untersucht; ich versuche dagegen in diesem Artikel herauszufinden, wie die IndustriearbeiterInnen diese Zeit erlebten. Die 50er-Jahre in der Türkei hatten einige Besonderheiten bezüglich der Arbeitsbedingungen. Insgesamt gesehen, hat die Migration viele verschiedene Aspekte, wie Urbanisierung, demographische Änderungen, usw. In diesem Artikel wird nur der Aspekt der Arbeitsbedingungen behandelt.

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