Krieg

Gewöhnung

Erhard Crome in Das Blättchen (06.02.2012)

Christian Wulff klebt noch immer an seinem Sessel. Man mag es schon gar nicht mehr ansprechen. Horst Köhler trat aus „Respekt vor dem Amt“ zurück, Wulff bleibt wegen Respektlosigkeit vor demselben kleben.

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Neusprech

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Erhard Crome in Das Blättchen (05.06.2011)
Unter den verschiedenen Einrichtungen, die im Berliner Adressbuch stehen, findet sich auch ein „Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF)“. » mehr

Sexualisierte Kriegsgewalt

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Sexismus und Rassismus in Kriegen und Konflikten
Talke Flörcken in ZAG (14.12.2010)

Aktuell sorgt sexualisierte Gewalt in den Konflikten im Osten Kongos für Schlagzeilen. "Massenvergewaltigungen überschatten Jubiläum: UN räumt scheitern im Kongo ein." Am 3. September 2010 berichtete diestandard.at unter Berufung auf die dpa über 242 vergewaltigte Frauen in der Provinz Nord-Kivu, die sich nach einer Massenvergewaltigung medizinisch behandeln ließen. Nach Angaben eines Behördenvertreters wurden innerhalb von vier Tagen zwischen Ende Juli und Anfang August fast 390 Frauen vergewaltigt. Die jüngste betroffene Frau sei 16 Jahre, die älteste 75 Jahre alt und einige der vergewaltigten Frauen seien schwanger gewesen. Vertreter der United Nations schätzen, dass bis zu 500 Frauen von sexualisierter Gewalt betroffen sind. Rebellen-Millizen und Regierungstruppen, beide sollen sexualisierte Gewalt als Waffe eingesetzt haben. Auch sechs Männer seien betroffen (www.nytimes.com, 09.08.2010).

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Normalisierte Friedensmacht?

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Zum Produktionszusammenhang von Krieg und Souveränität in der deutschen Außenpolitik
Marcus Hawel in ZAG (07.12.2010)

Der Weg der außenpolitischen Normalisierung ging von der deutschen Einheit 1989/90 über den Golfkrieg 1991 zum Bürgerkrieg in Jugoslawien mit seinen eruptiven Kulminationen 1995 (Massaker von Srebrenica) und 1999 (NATO-Krieg gegen Serbien) und schloss ab mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001, dem anschließenden Afghanistankrieg sowie dem Krieg gegen den Irak im Jahre 2003.

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Krieg! Im Westen nichts Neues?

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Einleitung zur ZAG 57, Herbst 2010
Redaktion ZAG in ZAG (23.11.2010)

Was ist eigentlich mit dem Krieg los? Die Bundeswehr baut Mädchenschulen in Afghanistan? Das Militär wird zum technischen Hilfswerk mit einem robusten Mandat?

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Kino als Kriegseintritt und Schmerzenskasten

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Filmästhetik, (miss)verstanden im Zeichen von Gewalt, von Benjamin bis Bigelow
Drehli Robnik in Bildpunkt (01.06.2010)
„I´d just like to dedicate this to the women and men in the military who risk their lives on a daily basis in Iraq, in Afghanistan and around the world.“ So beendete Kathryn Bigelow ihre Dankesrede nach der Verleihung des Regie-Oscars » mehr

Anthropologie und »Human Terrain« in den Kriegen im Irak und in Afghanistan

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Der Einsatz von Sozialwissenschaftlern in der Aufstandsbekämpfung hat in den US-Streitkräften eine lange Tradition. Mit der Zunahme aufständischer Aktivitäten im Irak und in Afghanistan wurde erneut der Versuch unternommen, sozialwissenschaftliche Expertise für militärische Interessen dienstbar zu machen. Doch dieser Versuch traf auf Widerspruch aus der Disziplin.

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Brechts Gedichtfassung des Kommunistischen Manifests

in: "Ringen um Weltbürgerrechte", Das Argument 282 (4/2009), S. 607-615
Darko Suvin in Das Argument (25.09.2009)

Riesige Krisen, in zyklischer Wiederkehr, gleichend enormen / Unsichtbar tappenden Händen, ergreifen den Handel und drosseln / Schüttelnd in schweigender Wut Produktionsstätten, Märkte und Heime. /

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Ein Land am Abgrund

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Stefan Bornost in marx21 (12.08.2009)

Pakistans Armee hat im Nordwesten des Landes eine Großoffensive gestartet - kurz nachdem eine Bewegung von unten der Regierung eine herbe Niederlage zugefügt hatte.

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Krieg: „Positive Rendite für die Wirtschaft“

David W. in utopia (03.07.2009)

Wenn ein Krieg beschlossen wird, wird dieser normalerweise mit dem Kampf gegen Terrorismus und Völkermorde, für Menschenrechte und Demokratie gerechtfertigt. Beim genauen Lesen militärpolitischer Dokumente fällt jedoch auf, dass auch wirtschaftliche Interessen hinter Auslandseinsätzen der Bundeswehr stecken. Der Celler Trialog, der vom 8. bis 10. Juli zum dritten Mal in Celle stattfinden wird, zeigt dies in beeindruckend deutlicher Art und Weise.

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