Gramsci

Gramsci und die Revolution*

Aktualität Gramscis

Die Diktatur des Finanzkapitalismus und die Verwandlung der Welt in eine Welt ganz neuer Formen von Gewalt sowie permanenter und struktureller Kriege können nicht das historische Desaster verbergen, das in der Hegemonie des Neoliberalismus liegt – der organischen Ideologie des Neokapitalismus.

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Krise und Geschlecht

Überlegungen zu einem feministisch-materialistischen Krisenverständnis
Julia Dück in PROKLA (03.04.2014)

 

Mit den medialen Debatten um die „Zockermännlichkeit“ (Wichterich 2011: 139) als mögliche Ursache der Finanz- und Wirtschaftskrise und der These, dass die „Lehman Sisters (…) uns die Krise erspart [hätten]“ (Spiegel 2009), kam im Kontext der Krisendiskussion die Frage auf, ob es sich gegenwärtig auch um Krisenprozesse im Zusammenhang mit Geschlechterverhältnissen handelt. In der Debatte sowie den Versuchen der politischen Bearbeitung dominierte hingegen die Wahrnehmung, es handele sich um eine Finanz- und Wirtschaftskrise, die durch staatliche Bankenrettungen, die Stabilisierung der Währung, Kurzarbeit oder staatliche Unterstützung 'systemrelevanter' Wirtschaftsbereiche gelöst werden könnte.

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Gramsci und die arabischen Frühlinge

Daniel Atzori in Das Argument (23.12.2011)

Das Interesse arabischer und muslimischer Intellektueller an Gramscis Denken ist kein neues Phänomen. In der Tat hat Gramsci einige Grundbegriffe geliefert, um die dramatischen politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte in arabischen Gesellschaften, zumal in Ägypten, zu analysieren.

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eine utopische rettung

Geschlechterverhältnisse und Parteiform

Man muss auf den Beginn einer Diskussion über die Parteiform als historische Form zurückkommen. Auf der einen Seite haben wir den Umstand, den man die Vergeschlechtlichung der Kämpfe nennen könnte: insbesondere die Männlichkeit der Formen der Arbeiterkämpfe (Streik, Aufstand), aber auch die Rolle der unerlässlichen Unterstützung, welche die Frauen spielen, materiell, moralisch, und emotional — den Streikenden Nahrung und Trost bringen, ihren Heroismus bewundern. Auf der anderen Seite haben wir die Formen des maskulinen Monopols in der politischen Repräsentation.

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Der verkörperte Aufstieg. Klettern im Neoliberalismus

in: Das Argument 290 (1/2011), Sport als ideologische Macht und kulturelle Praxis
Klaus Weber in Das Argument (19.04.2011)

Viel Partei, wenig Gramsci

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Die Auseinandersetzung darum, wie das Werk Antonio Gramscis zu interpretieren sei, ist fast so alt wie die Gefängnishefte – seine im faschistischen Kerker verfassten, umfangreichen Notizen » mehr