Ein biologisch
begründeter Rassismus spielt im Wissenschaftsbetrieb weiter eine Rolle. Das zeigt der neu erschienene Sammelband „Gemachte Differenz“ der Berliner „AG gegen Rassismus in den Lebenswissenschaften“.
Inwiefern beleben humangenetische Forschungen über menschliche
Diversität Vorstellungen von „Rasse” wieder neu? Der aktuelle
Schwerpunkt des GID ist dieser alten und gleichermaßen hochaktuellen
Dimension der Humangenetik gewidmet.
Die Feministin und Genkritikerin exklusiv im Interview mit dem GID. Die Pionierin feministischer Wissenschaftskritik und Autorin von „Das Jahrhundert des Gens“ macht sich Gedanken über den genetischen Reduktionismus und antwortet auf die Fragen zur Zukunft der Genomforschung.
Die Sozialwissenschaft diskutiert, ob die Hypothese
menschlicher Biodiversität als rassistisch zu werten ist, oder ob es
Modelle gibt, um „Rasse“ als Kriterium zu vermeiden.
Die Globalisierung klinischer Studien ist Teil eines grundlegenden Wandels in der Arzneimittelforschung. Es entstehen neue Akteursformen und neue Formen der Regulierung.
Die Regierungskoalition konnte nicht zuletzt deshalb das Gendiagnostik-Gesetz verabschieden, weil sie ein umstrittenes Feld kategorisch aus dem Regelungsbereich des Gesetzes ausschließt: