Commons

LinksNet: Ein Unikat - von links

Ein paar Monate bevor im März 2000 die Dot-Com-Krise den wahnhaften Aktienspekulationen der New Economy ein kurzes Ende machte, wurde hierzulande ein kleines, aber ambitiöses linkes Netzprojekt erfunden, das sich in doppelter Hinsicht von dieser schönen neuen Dot-Com-Welt unterschied: Hier ging es um Commons und nicht um Profit und es konnte demonstriert werden, dass solche Commonsprojekte lebensfähig und nachhaltig sein können.

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Commons im Industriesystem

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Beiträge zur Rückeroberung einer Debatte, Teil IV
Thomas Gehrig in express (18.07.2011)

Die Forderung, die zumindest die progressiveren Varianten der aktuellen Commons-Debatte antreibt, ist die, dass etwas als gemeinschaftliches Eigentum anerkannt werden soll. Nun ist die Frage nach der Möglichkeit eines gemeinschaftlichen Besitzes aller genuiner Gegenstand jener sozialen und politischen Bewegung, die sich im 19. Jahrhundert selbst »communistisch« nennt bzw. von anderen so bezeichnet und dabei meist als Schreckgespenst verteufelt wird.

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Statt Privateigentum und Lohnarbeit

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Über Commons und die Praxis der Diggers
Thomas Gehrig in express (24.02.2011)

Mit dem folgenden Beitrag setzen wir unsere Artikelserie zur »kommunistischen Rückeroberung der Commons-Debatte« fort und starten »Tiefenbohrungen« in der Geschichte des Begriffs der Commons, d.h. Gemeingüter, die uns zunächst ins England der Bürgerkriege und der »Puritan Revolution«, also in die erste Hälfte des 17. Jhrdts. führen. Kein Zufall, wie sich zeigen wird. Um den Fluchtpunkt dieser Serie, den Begriff des Kommunismus, dessen Bedeutungen und Lesarten sich hier auf historischem Weg angenähert werden soll, hat es in letzter  Zeit einige öffentliche Aufregung gegeben, die es bis auf die Titelseiten der Tageszeitungen geschafft hat. Dies schien uns einen gesonderten Kommentar wert (siehe S. 7).

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Machen die Londoner ihre eigenen Pläne?

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Michael Edwards in Luxemburg (13.01.2011)

London hat eine lange Geschichte von Bürgerinitiativen und lokalen Mobilisierungen, die im politischen Leben der Stadt eine aktive Rolle gespielt und manchmal ihre Entwicklung entscheidend beeinflusst haben.

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Bäume in Stuttgart und anderswo

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Rainer Rilling in Luxemburg (21.12.2010)

Die Rohheit, mit der am Schwarzen Donnerstag die Staatsgewalt im Stuttgarter Schlosspark Menschen beiseite schaffte, um die ersten Bäume fällen zu können, war vor allem symbolpolitisch sinnvoll: Gegen die Demonstration der parkschützenden Menge wurde die Demonstration des unbedingten politischen Willens zum Einstieg in das fabelhafte Immobilienprojekt Stuttgart21 gesetzt. Offensichtlich bündeln sich im S21-Konflikt zahlreiche Ohnmachtserfahrungen, es geht um Demokratie. Es scheint aber auch eine andere Frage auf: die nach dem Eigentum.

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Gemeinsam Werden

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Prekarisierung als politische Konstituierung. Politisch-kulturelle Durchqueerungen.
Isabell Lorey in grundrisse (23.10.2010)

Im Laufe der 2000er Jahre hat sich ein in erster Linie in Europa geführter Diskurs zu Prekarisierung herausgebildet, in dem ein außerordentlich komplexes Verständnis von sozialer Unsicherheit und deren Produktivität entstanden ist.

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Gemeinschaft, Multitude oder das Kommune

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Begriffsperspektiven im Spannungsfeld zwischen nationaler Identifikation und kollektiver Aneignung
Juliane Spitta in grundrisse (23.10.2010)

In den letzten Jahren ist es deutlich geworden: Gemeinschaft, ein Begriff, der besonders in Deutschland einige Jahrzehnte diskreditiert war, ist wieder im Kommen. Das Problem der Gemeinschaft stellt sich heute auf vielfache Weise und es beansprucht auch im politischen Vorstellungsraum der Linken wieder Relevanz.

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über das privateigentum hinaus

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Das überschießende Moment der Wissensproduktion
Autos, Brötchen, iPhones — alles, was wir uns vorstellen können, vernutzt sich beim Gebrauch. Nicht so unser Wissen: Es verbraucht sich nicht; wer sein Wissen weitergibt, besitzt es immer noch. Neuerdings ist seine Verbreitung aufgrund digitaler Technologien nicht einmal mehr an stoffliche Träger gebunden. Allerdings wird das Recht, ein Wissensprodukt zu nutzen, mittels des Urheber- und Patentrechts verknappt, womit es zu einer Ware wird wie alle anderen Waren auch. » mehr