Antirassismus

Ungarns Referendum:

Rassistische Staatspropaganda, Migrationspolitik und Autoritarismus

In Ungarn, gepflastert mit rassistischer Staatspropaganda, wurde am 2. Oktober 2016 ein nationales Referendum über die EU-Quotenregelung und ungarische Migrationspolitik abgehalten. Obwohl es aufgrund geringer Beteiligung ungültig war, spricht die Regierung von einem großen Erfolg und will die Verfassung dementsprechend ändern. Die Wahl stellt von der Fragestellung, über die begleitende Hetze, bis zu den darauf folgenden Maßnahmen einen neuen Höhepunkt an rassistischer, autoritärer Politik dar.

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Eine Perspektive für die neue Unübersichtlichkeit

Am Ende einer Ära: Der Aufstieg der AfD ist keine fehlgeleitete Kritik neoliberaler Politik — Vorschläge in einer offenen Diskussion

DIE LINKE debattiert den Wahlausgang. Alle Stimmen sind dabei: die einen fordern, die Partei solle mehr Protest ausstrahlen. Andere wollen mehr Widerstand gegen die AfD und gegen Rassismus.

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Selbstwertstörung als Massenphänomen

„Deutschland“ – ein Kampfbegriff

Dr. med. Michael Wilk (*1956) ist Arzt und Umweltaktivist. In der Graswurzelrevolution Nr. 398 berichtete der anarchistische Autor aus Rojava/Nordsyrien. Nun analysiert er die Verschärfung des Asylrechts und den Aufschwung von Rassismus und Nationalismus, der sich unter anderem durch PEGIDA, die aktuellen Wahlerfolge der AfD und viele rassistische Angriffe und Brandanschläge auf Flüchtlingsheime zeigt. (GWR-Red.)

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Menschlichkeit kennt kein „Volk“ und keine Grenzen

No border, no nation, stop deportation!

Die Videos, die am 19. Februar 2016 zunächst auf der rassistischen Facebook-Seite „Döbeln wehrt sich - Meine Stimme gegen Überfremdung“ und dann von Neomagzin-Royale-Moderator Jan Böhmermann mit dem treffenden Hinweis „Der deutsche Angstmob begrüßt die, die dem Tod von der Schippe gesprungen sind“ auf twitter verbreitet wurden, machen wütend und sind beschämend.

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Deutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen

21. Auflage der Dokumentation

17. August 2013. Kurz vor 15.00 Uhr erreicht der 29 Jahre alte Cliff Oase mit seinem Fahrrad die Ringmeierbucht an der Donau im bayerischen Neuburg. Er zieht sich aus, schwimmt in Richtung Leopoldineninsel und geht auf halber Strecke plötzlich unter. Taucher finden den Toten eine Dreiviertelstunde später in drei Metern Tiefe.

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Fermati Popolo oder: „Wie gegen Rassismus kämpfen?“

Als Anfang Februar 2014 eine „Bürgerinitiative“ mit 80 Anhänger_innen im Leipziger Stadtteil Schönefeld gegen eine provisorische Unterkunft von Asylsuchenden protestierte, stand ihr auf der Seite einer antirassistischen Kundgebung das Zehnfache gegenüber. Längst war klar, dass es sich bei der „Bürgerinitiative“ um eine Filiale der NPD handelt, die hinterher die wirre Ansicht vertrat, hiermit die „erste Bürgerbewegung seit der Wiedervereinigung“ initiiert zu haben.

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Das Problem mit „Critical Whiteness“

Wenn weiße Aktivist_innen antirassistische Theorie von ihrer sozialen Praxis trennen, ist Gefahr im Verzug.
Melanie Bee in an.schläge (07.02.2014)

Situierte Kritik

Antirassistische Feminismen haben Geschichte. Der Blick zurück kann helfen, kritische Perspektiven auf die aktuellen Debatten über Critical Whiteness zu entwickeln.
Stefanie Mayer in an.schläge (31.01.2014)

Vom Schauen und Sehen

Schwarze Literatur und Theorieproduktion als Chance für die weiße Mehrheitsgesellschaft.

Rassismus und Widerstand in Eisenhüttenstadt

für das »Netzwerk gegen Lager und Abschiebung in Eisenhüttenstadt«.

Immer mehr Flüchtlinge wehren sich auf verschiedenste Art und Weise gegen die repressive Asylpolitik Deutschlands. Mit dem Protestmarsch im Herbst 2012 erreichte der Widerstand eine neue Dimension. Seitdem gab und gibt es auch regional immer wieder Aktionen gegen Abschiebung, Arbeitsverbot oder Residenzpflicht – wie zum Beispiel in Bitterfeld, Nürnberg, München, Würzburg, Hamburg, Berlin, Stuttgart oder Wien. Auch in der brandenburgischen Kleinstadt Eisenhüttenstadt gab es in den letzten Monaten verschiedene Protest­aktionen gegen die »Abschiebefabrik«.

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