Antikapitalismus

Die Illusion des „Volkskapitalismus“

Autoritärer Neoliberalismus und soziale Proteste in Russland

Manche der liberalen Oppositionellen und RegimekritikerInnen in Russland behaupten gerne, dass der russische Präsident Wladimir Putin das alte sowjetische System wiederherstellt. Man muss kein Anhänger des alten sowjetischen paternalistischen und protektionistischen Staatskapitalismus sein, um zu verstehen, dass diese Meinungen nicht der Realität entsprechen. Das, was in Russland passiert, kann man treffend eher als einen autoritären Neoliberalismus definieren.

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Lizenz zum Plündern

Die Freihandelsabkommen TTIP, CETA, TISA & Co.

Unter dem Motto „TTIP & CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!“ haben am 10. Oktober 2015 bis zu 250.000 Menschen in Berlin protestiert. Die DemonstrantInnen waren aus allen Teilen des Landes angereist. Sie wollen, dass die TTIP-Verhandlungen der EU mit den USA gestoppt und das mit Kanada verhandelte CETA nicht ratifiziert werden. Es war die größte Demo seit 12 Jahren in Deutschland. Nie zuvor sind in Europa mehr Menschen zu diesem Thema auf die Straße gegangen. Zur Demo aufgerufen hatte ein großes zivilgesellschaftliches Bündnis. (1) In der GWR 402 haben Anete Wellhöfer und Ginny Irish dargestellt, welche Protestbewegungen sich aus welchen Gründen in den USA gegen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership/Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft) engagieren. Diesmal analysiert Wolfram Treiber (Aktionskreis Internationalismus – AKI Karlsruhe) die Folgen der verschiedenen Freihandelsabkommen und die Perspektiven des antikapitalistischen Widerstands. (GWR-Red.)

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Mehr Vertragsbrüche mit dem alltäglichen Wahnsinn!

Oder: Kann es in einer entsolidarisierten Gesellschaft noch Widerstand geben?
Mag Wompel in Direkte Aktion (02.06.2015)

Die griechische Regierung verabschiedet ein soziales Notprogramm, das den Ärmsten der Armen helfen soll.

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Markt und Politik

Spanien, Griechenland, Argentinien und die Mär vom „Sparen“

Kapitalistischer Markt ist Politik. Nichts an ihm ist naturwüchsig, naturgesetzlich oder durch politische Entscheidungen nicht zu verändern. Diese banale Wahrheit auszusprechen erscheint heute wichtiger denn je.

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Für marx21!

Neues aus dem Linkenstadl

Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen kann nach hinten losgehen.

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„Irritierend hoch?!“

Verbreitung und Ambivalenz antikapitalistischer Einstellungen in Deutschland

Bereits vor zwei Jahren - auf dem Höhepunkt der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise - brachte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ihre klammheimliche Freude über die mangelnde Attraktivität der Linken zum Ausdruck: „Deshalb klingen die Appelle der IG Metall, in denen grenzenlose Profitgier gegeißelt wird, nicht mehr anders als die Beiträge eines Volksbankenfunktionärs, der bei Maybrit Illner dem Gewinnstreben abschwört. Die CSU kommt inzwischen mit ihren Anti-Manager-Tiraden daher wie Attac im Trachtenanzug und gewinnt damit Popularität." (FAS, 5.4.2009)

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Volksgemeinschaft statt Kapitalismus?

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Zur sozialen Demagogie der Neonazis
n/a in LOTTA (26.11.2009)

Nicht erst seit der aktuellen Finanzkrise versuchen NPD wie „Freie Kameradschaften“, sich als antikapitalistische Kraft darzustellen. Doch was steckt hinter Parolen wie „Kapitalismus- Feind der Völker“? Sind die gegenwärtigen Neonazis tatsächlich antikapitalistisch? Wie sieht der Gegenentwurf von NPD & Co aus?

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Solidarität statt Volksgemeinschaft

Völkischer Antikapitalismus: Über den Versuch der Nazi-Szene soziale Themen zu besetzen
Christoph Müller in utopia (15.08.2008)

Am 1. Mai, dem „Tag der Arbeit", marschierten in Nürnberg und Hamburg tausende Nazis unter dem Slogan „Sozial geht nur National". Bei Protesten im Vorfeld des G8-Gipfels 2007 tauchten auf linken Demonstrationen plötzlich Nazis auf

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