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Politik, Arbeit, Gesellschaft, Kultur: Monat für Monat jenseits des Malestreams.
2008 feierten die an.schläge ihr 25-jähriges Jubiläum. In dieser Zeit ist einiges geschehen. Aber auch wenn einige Forderungen der Frauenbewegung den Mainstream-Journalismus mittlerweile erreicht haben, werden feministische Positionen immer noch marginalisiert. Die Eva Hermans und Frank Schirrmachers dieser Welt haben das Feuilleton fest im Griff, RessortleiterInnen sind nach wie vor größtenteils männlich und das Label feministisch ist weniger kleidsam denn je.
Die an.schläge setzen dieser ernüchternden Bilanz ein umfassendes Nachrichtenmagazin entgegen. Monatlich berichten wir nicht nur über so genannte Frauenthemen, sondern über das aktuelle politische, gesellschaftliche und kulturelle Geschehen aus feministischer Perspektive. Es geht uns dabei um das Herstellen einer feministischen Gegenöffentlichkeit, um Parteilichkeit statt Pseudoobjektivität und um das Sichtbarmachen weiblicher Wirklichkeiten und Erfahrungen in einer männlich dominierten (Medien-)Welt. Das Prinzip der kollektiven Redaktion ist hierbei genauso von Bedeutung wie die Offenheit gegenüber vielfältigen feministischen Sichtweisen und Lebensweisen von Frauen. Abos, Spenden und Inserate sind unsere wichtigsten unabhängigen Einnahmequellen. Die an.schläge sind als feministisches Monatsmagazin ein einzigartiges Projekt in der deutschsprachigen Zeitungslandschaft. Berichterstattung und Hintergrund aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Kultur, Arbeit und Wissenschaft werden von Kolumnen, Kommentaren, CD-Tipps, Rezensionen und Terminen ergänzt und sind nur einige der Vorzüge eines Abos.
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