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Aktuelle Beiträge der Autorin / des Autors

Ein Sachcomic gegen die Militarisierung

Rezension zu:

Findus, Michael Schulze von Glaßer: Kleine Geschichte der Kriegsgegnerschaft. Friedensbewegung und Antimilitarismus in Deutschland von 1800 bis heute, Unrast Verlag, Münster 2016, 80 Seiten, 9,80 Euro, ISBN 978-3-89771-215-7

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Die Menschheit am Scheideweg?

Der größte Protesttag in der US-Geschichte: 21. Januar 2017

Schauderhaft! Wer die ultranationalistische „America first!“-Antrittsrede (1) des neuen US-Präsidenten am 20. Januar 2017 gesehen hat, weiß, dass dem Globus durch die Übergabe des mächtigsten Amtes der Welt an einen Leugner des Klimawandels ein unkalkulierbares Vabanquespiel droht.

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Aleppo

Der Massenmord geht weiter. Was können wir tun?

Vor ein paar Tagen sprach mich ein Nachbar auf der Straße an. Er habe auf www.graswurzel.net gesurft und sei empört über die Graswurzelrevolution „und alle Pazifisten“. Dass der Westen nicht in den Krieg in Syrien eingreife, sei ein Skandal. „Da werden Menschen abgeschlachtet und Ihr macht nichts! Und dass Ihr noch nicht einmal die Kurden unterstützt, kotzt mich an!“

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Die US-Wahl als Zeitenwende

Gewaltfreier Widerstand gegen den Trumpismus

Karl Marx hat ein Hegel-Zitat dahingehend abgewandelt, weltgeschichtliche Tatsachen ereigneten sich immer zweimal, nämlich „das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce“ (1). Seit dem 9. November 2016 wissen wir, dass sie sich auch gleichzeitig als Tragödie und Farce ereignen können.

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Anarchismus, Gender und Machismo

Ein Sammelband über Geschlechterverhältnisse, der zeigt, dass Anarchistinnen und Anarchisten aus der Geschichte lernen können

Philippe Kellermann ist den Leserinnen und Lesern der Graswurzelrevolution bekannt. In den letzten elf Jahren hat der Berliner Genosse 39 Artikel für die GWR geschrieben. In letzter Zeit macht er sich als GWR-Autor allerdings rar.

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Der Inbegriff von Freiheit und sozialer Gerechtigkeit

Ein Gespräch mit Ralf Dreis über Selbstorganisation und Anarchismus in Griechenland und Deutschland

Ralf Dreis (* 1965) ist Gärtner, Griechisch-Übersetzer, freier Journalist, GWR-Autor und Aktivist der anarchosyndikalistischen Freien ArbeiterInnen Union (FAU). Zwischen 1996 und 2001 in der anarchistischen Bewegung Thessaloníkis aktiv, pendelt er seitdem zwischen Deutschland und Griechenland. Das Interview mit ihm erscheint im Oktober in dem von Bernd Drücke herausgegebenen Buch "Anarchismus Hoch 3. Utopie, Theorie, Praxis. Interviews und Gespräche" (ISBN 978-3-89771-219-5). Wir veröffentlichen einen gekürzten Vorabdruck und danken dem unrast-Verlag für die Abdruckerlaubnis. (GWR-Red.)

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„Ich glaube nicht an Gewalt“

Ein Gespräch mit dem ägyptischen Kriegsdienstverweigerer Mohamed Fathy Abdo Soliman

Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen sind in Ägypten an der Tagesordnung. Präsident Abd al-Fattah as-Sisi regiert das Land autoritär und rücksichtslos. Das Militär hat fast unumschränkte Macht und erstickt politischen Protest mit äußerster Brutalität und Härte. Nur wenige Menschen wagen es in dieser Atmosphäre der Einschüchterung und Gewalt, sich dem Militär entgegenzustellen und den Kriegsdienst zu verweigern. Mohamed Fathy Abdo Soliman ist einer von ihnen. Um der Repression zu entgehen, floh er 2015 aus Ägypten. Zurzeit lebt er in Deutschland und hofft, Asyl zu erhalten. Für die Graswurzelrevolution interviewte ihn Koordinationsredakteur Dr. Bernd Drücke im Mai im GWR-Büro. Das Gespräch wurde aufgezeichnet und anschließend von hm übersetzt. (GWR-Red.)

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Erdoğans Angriff auf die Pressefreiheit

Der Umgang des türkischen AKP-Regimes mit JournalistInnen und Menschenrechten weist Parallelen zur deutschen Geschichte auf

Die aktuellen Geschehnisse in der Türkei erinnern mich an den von mir sehr geschätzten Journalisten, Schriftsteller und Pazifisten Carl von Ossietzky.

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Soziale Bewegungen und der türkisch-kurdische Krieg

Ein Gespräch mit Ismail Küpeli, Politikwissenschaftler und Kenner der Situation in Kurdistan, der Türkei und Syrien

Ismail Küpeli promoviert momentan an der Ruhr-Uni Bochum zum Thema „Kurdische Aufstände in der Türkei“. In der GWR Nr. 389 analysierte er „Das Erfolgsgeheimnis der AKP-Regierung in der Türkei“ als „Zuckerbrot für die einen, Peitsche für die anderen“. Im März 2016 interviewte GWR-Redakteur Bernd Drücke den telefonisch aus Duisburg zugeschalteten Autor für eine Radio Graswurzelrevolution-Sendung, die am 29. April ab 20:04 Uhr im Bürgerfunk auf Antenne Münster (95,4 Mhz., Livestream: www.antennemuenster.de) ausgestrahlt wird und (wg. GEMA leider ohne Musik) auch auf www.freie-radios.net/portal/content.php?id=75768 dokumentiert ist. Wir haben das Interview redaktionell überarbeitet und ergänzt. (GWR-Red.)

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Anarchosyndikalismus als Alternative

Ein Gespräch mit dem Gewerkschaftsaktivisten Heiko Maiwald (FAU)

Heiko Maiwald (* 1974 in Berlin) ist Krankenpfleger und macht seit über 20 Jahren Betriebsarbeit in Gesundheitseinrichtungen. Er ist Mitglied der Gewerkschaft Gesundheits- und Soziale Berufe Hannover (GGB), einem Syndikat der anarchosyndikalistischen Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU).

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Eine Stimme der Friedensbewegung ist verstummt

Ein Nachruf auf Roger Willemsen (geboren am 15.8.1955 in Bonn ; gestorben am 7.2.2016 in Wentorf bei Hamburg)

Roger Willemsen ist mit 60 Jahren am 7. Februar 2016 an den Folgen seiner Krebserkrankung gestorben. Das macht uns traurig. Willemsen war ein brillanter Autor, eloquenter Moderator und ein empathischer Mensch.

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Menschlichkeit kennt kein „Volk“ und keine Grenzen

No border, no nation, stop deportation!

Die Videos, die am 19. Februar 2016 zunächst auf der rassistischen Facebook-Seite „Döbeln wehrt sich - Meine Stimme gegen Überfremdung“ und dann von Neomagzin-Royale-Moderator Jan Böhmermann mit dem treffenden Hinweis „Der deutsche Angstmob begrüßt die, die dem Tod von der Schippe gesprungen sind“ auf twitter verbreitet wurden, machen wütend und sind beschämend.

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Projekt A – Der Film

Eine Reise zu anarchistischen Projekten in Europa. Interview mit den Regisseuren Moritz Springer und Marcel Seehuber

Beim Thema „Projekt A“ denken sicher viele an den Projektanarchismus, der durch Horst Stowasser und sein 1985 erschienenes Buch „Projekt A“ inspiriert und mit initiiert worden ist. Der Film „Projekt A“ ist dagegen noch unbekannt.

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Keine ferne Utopie, sondern sozialer Umgang

Freiräume, Kollektivbetriebe und Anarchismus heute. Ein Gespräch mit Marvin Landauer, Sascha Bender vom Dortmunder Buchladen Black Pigeon und Thorsten Hallmann vom Druckereikollektiv Fairdruckt

Am 8. Dezember 2015 produzierte GWR-Redakteur Bernd Drücke im Studio des Medienforums Münster eine Radio Graswurzelrevolution-Sendung zum Thema „Freiräume und Anarchismus“. Gesprächspartner waren Marvin Landauer und Sascha Bender vom anarchistischen Dortmunder Buchladen Black Pigeon sowie im zweiten Teil der Sendung Thorsten Hallmann, der in der anarchosyndikalistischen Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) und im Druckereikollektiv Fairdruckt aktiv ist. Die Sendung ist am 30.12.2015 von 20:05 bis 21 Uhr im Bürgerfunk auf Antenne Münster (95,4 Mhz.) und im Livestream auf www.antenne-muenster.de zu hören. Wir veröffentlichen eine überarbeitete Druckfassung des Gesprächs. (GWR-Red.)

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Krieg ist Terror mit höherem Budget

Ein Kommentar zum Bundeswehrkriegseinsatz in Syrien

Die Entscheidung, sich an dem Gemetzel in Syrien zu beteiligen, ging schnell und ohne außerparlamentarischen Massenprotest über die Bühne. Am 4. Dezember 2015 beschloss der Bundestag mit großer Mehrheit den Kriegseinsatz von zunächst 1.200 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr gegen den „Islamischen Staat“.

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Vergessen gemachte Geschichte

Vor 50 Jahren wurden in Indonesien bis zu drei Millionen Menschen ermordet. Ein Interview mit Anett Keller

Indonesien besteht aus 17.508 Inseln. Es ist der größte Inselstaat und mit mehr als 250 Millionen EinwohnerInnen der viertbevölkerungsreichste Staat der Welt. Trotzdem kommt es in der Berichterstattung der eurozentrischen Massenmedien kaum vor. So ist auch zu erklären, dass hierzulande weitgehend unbekannt ist, dass im Oktober 1965 in Indonesien einer der größten Massenmorde des 20. Jahrhunderts seinen Anfang nahm.

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Wes Lied ich sing, des Brot ich fress‘

Die taz ist ein anti-anarchistisches Organ der Militarisierung

Ich bin seit 1986 Abonnent der „tageszeitung“. Seitdem gab es immer wieder (verpasste) Gelegenheiten, mein Abo zu kündigen. Etwa als sich die taz 1999 zum Sprachrohr der Krieg führenden rot-grünen Bundesregierung gemacht hat.

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Träume brauchen Räume

Vom 10. bis 26. Oktober 2015 war das ehemalige Zollamt in der Sonnenstraße 85 in Münster besetzt. Ein Gespräch mit drei HausbesetzerInnen

Am 10.10. um 10:10 Uhr morgens wurde das seit über drei Jahren leerstehende ehemalige Hauptzollamt in der Sonnenstraße 85 in Münster von mehr als 50 AktivistInnen besetzt (1). Bis zur Räumung am 26.10.2015 wurde es als neues Selbstverwaltetes Soziales Zentrum mit Leben gefüllt. Das gefiel nicht allen. Die „Westfälischen Nachrichten“ (WN) haben die HausbesetzerInnen als „anarchistisch angehauchte Sozialromantiker“ bezeichnet. Was sagen die BesetzerInnen dazu? GWR-Redakteur Bernd Drücke hat im Medienforum Münster am 15.10. (vor der Räumung) mit drei Besetzerinnen ein Interview geführt, das als Radio Graswurzelrevolution-Sendung am 19.10. im Bürgerfunk auf Antenne Münster (95,4 Mhz.) und im Livestream auf www.antenne-muenster.de ausgestrahlt wurde. Wir drucken eine überarbeitete Version. (GWR-Red.)

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„Ein Außenseiter, wie alle Anarchisten“

Erinnerungen an Wolfgang Zucht (30.1.1929 - 17.9.2015). Trauerrede von Bernd Drücke, Redakteur der Zeitschrift Graswurzelrevolution, gehalten am 2. Oktober 2015 auf der Trauerfeier in der Friedhofskapelle Kassel-Bettenhausen

Etwa 130 Menschen aus England, Spanien und Deutschland kamen am 2. Oktober 2015 zur bewegenden Trauerfeier für den Graswurzelrevolutionär Wolfgang Zucht nach Kassel. Wir dokumentieren die in der Friedhofskapelle gehaltene Hauptrede und zwei nach der Beisetzung im Café gehaltene Trauerreden. Auf der Wolfgang-Zucht-Gedenkseite (1) werden in den nächsten Wochen voraussichtlich weitere Trauerreden u.a. von Christine Schweitzer (für die WRI), Gernot Lennert (für die DFG-VK) und Wolfram Beyer (für die IdK), sowie Nachrufe, Fotos und Dokumente veröffentlicht. (GWR-Red.)

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Gilt in der Anarchie die Straßenverkehrsordnung?

Ein Gespräch mit dem Buchautor Jochen Knoblauch

Der Autor und Blogger Jochen Knoblauch (geboren 1954 in Berlin) gehört seit Jahrzehnten zu den umtriebigen Anarchisten im deutschsprachigen Raum. Knobi war Mitherausgeber des „Schwarzen Kalenders“ und der „anarchistischen session“. Er betreibt den Blog „knobi-der-buechernomade“, arbeitet u.a. bei der Graswurzelrevolution mit und ist Herausgeber diverser Bücher und Broschüren. Mit ihm sprach am 12. September 2015 in Berlin GWR-Redakteur Bernd Drücke. (GWR-Red.)

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„Für Utopü ist es nie zu früh“*

400 x Graswurzelrevolution, und kein Ende in Sicht: „Es wird ein Lächeln sein, das sie besiegt“

Editorial Graswurzelrevolution Nr. 400

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Ein Soziologe im Minenfeld

Bubaque – ein Nachruf. Erinnerungen an meinen lieben Freund, Genossen, Doktorvater und Mentor Christian Sigrist

Als meine Liebste und ich am 14. Februar 2015 in der Uni-Klinik Münster eintrafen, kamen wir zu spät. Ein Arzt trat uns aus Christians Patientenzimmer entgegen: „Professor Sigrist ist vor einer halben Stunde gestorben.“

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Kartoffel-Schleuder-Anarchie

Bernd Drücke im Gespräch mit dem Graswurzelrevolutionär Heinz Wittmer

Am 26. Mai 2015 produzierte GWR-Redakteur Bernd Drücke im Studio des Medienforums Münster eine Radio Graswurzelrevolution-Sendung, die am 12. Juni 2015 von 20:04 bis 20:55 Uhr als Livestream unter www.antenne-muenster.de und im Bürgerfunk auf Antenne Münster (95,4 Mhz.) zu hören sein wird. Anlass der Sendung ist das Erscheinen der GWR Nr. 400. An der Technik saß Klaus Blödow, per Telefon zugeschaltet aus Mecklenburg-Vorpommern war der Bewegungsaktivist und Graswurzelrevolution-Mitherausgeber Heinz Wittmer (geboren 1968). Wir veröffentlichen das Interview in einer redaktionell überarbeiteten Version. (GWR-Red.)

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Winter der Friedensbewegung?

Ein Interview mit Monty Schädel (DFG-VK)

Monty Schädel (geboren 1969 in Grevesmühlen) ist seit 2007 Politischer Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). Seit der „Wiedervereinigung“ ist der Antimilitarist in Bereichen der Antifa-, Friedens-, Flüchtlings- und Sozialpolitik aktiv. 2014 war er Mitinitiator des sogenannten „Friedenswinters“, von dem er sich mittlerweile distanziert hat. Grund genug für GWR-Redakteur Bernd Drücke, ihn zu interviewen. Das Interview wurde Mitte April 2015 schriftlich geführt. Aufgrund von Platzmangel veröffentlichen wir hier nur Auszüge. (GWR-Red.).

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„Anarchismus, eine Form der Altersweisheit“

Assoziation Anarchie? Ein Interview mit den Assoziation-A-Verlegern Rainer Wendling und Theo Bruns

Der Verlag Assoziation A gehört zu den wohl interessantesten linken Verlagen im deutschsprachigen Raum. Assoziation A sitzt in Berlin und Hamburg und gibt neben Romanen und Krimis vor allem Sachbücher zu Themen wie Antifaschismus, Widerstand, Exil, Migration, Geschichte der Linken, Theorie und Praxis sozialer Bewegungen heraus. Ein Interview mit den Verlegern Rainer Wendling (Berlin) und Theo Bruns (Hamburg).

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Charlie, Pegida und die Pressefreiheit

Ein Kommentar

Unsere Wahrnehmung der Welt wird stark durch die Massenmedien beeinflusst.

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„Wir werden uns dem Staat nicht beugen“

Widerstand und Repression in Russland. Ein Gespräch mit dem Umweltaktivisten Vladimir Slivjak (ecodefense)

Am 29. und 30. November 2014 fand die Internationale Urantransporte-Konferenz in Münster statt. Es beteiligten sich Anti-Atomkraft-AktivistInnen u.a. aus Frankreich, Russland, den Niederlanden und Deutschland. Eine gute Gelegenheit, Vladimir Slivyak für die Graswurzelrevolution zu interviewen. Der Graswurzelrevolutionär ist Co-Vorsitzender der vom russischen Staat als „ausländische Agenten“ diffamierten und stigmatisierten Umweltschutzorganisation ecodefense. Das Gespräch führte GWR-Redakteur Bernd Drücke. Aus dem Russischen übersetzte Bernhard Clasen. (GWR-Red.)

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Utopie gemeinsam und solidarisch leben

Janina Rott und Bernd Drücke (GWR) im Gespräch mit der Kommunardin Bettina Kruse (Kommune Hof Rossee)

Es gibt immer mehr Menschen, die sich die steigenden Mieten nicht mehr leisten können oder die es satt haben, isoliert in teuren Wohnungen zu leben, in Häusern, wo keiner keinen kennt und i

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25 Jahre Unrast

Nina Nadig, Bernd Drücke und Horst Blume im Gespräch mit den Verlegern Jörn Essig, Martin Schüring und Markus Kampkötter

Seit 25 Jahren gibt es den Unrast Verlag. Er hat sich zu einem der wichtigsten linken Verlage im deutschsprachigen Raum gemausert. Aber noch nie kam jemand auf die Idee, die Verleger zu interviewen. Dies ist also eine Premiere. Im Juli 2014 interviewten Graswurzelrevolution-Redakteur Bernd Drücke, GWR-Praktikantin Nina Nadig und GWR-Mit­herausgeber Horst Blume das Unrast-Verlagskollektiv: Jörn Essig, Martin Schüring und Markus Kampkötter. Das Interview wurde im Studio des Medienforum Münster für die GWR geführt, von Klaus Blödow aufgezeichnet und im August mehrmals im Bürgerfunk als Radio Graswurzelrevolution-Sendung auf Antenne Münster (AM, 95,4 Mhz./www.antennemuenster.de) ausgestrahlt. Prompt erhielten wir empörte Hörerbriefe. In einem der Briefe heißt es wörtlich: „Am Freitagabend wurde auf AM ein Beitrag von ihnen über den Unrast Verlag berichtet [sic!]. Ich kann meinem Entsetzen darüber kaum beschreiben. [sic!] Ich denke sie wissen was das für ein Verlag ist. [...] So was von blöde oder selbst völlig kommunistisch eingestellt [...].“ Faszinierend. ;-) Wir veröffentlichen das Interview in einer überarbeiteten Version. (GWR-Red.)

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„Es kommt auf die Bedürfnisse an“

Ein Nachruf auf Karin Kramer

Karin Kramer, am 9. November 1939 in Berlin geboren und dort gestorben am 20. März 2014. Ein Nachruf auf die Verlegerin, Redakteurin und einflussreichste Anarchistin im deutschsprachigen Raum.

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Zwanzigtausend Meilen für die Anarchie

40 Jahre Edition Nautilus. Nina Nadig und Bernd Drücke im Gespräch mit den Verlegerinnen Hanna Mittelstädt und Katharina Picandet

Seit 500 Millionen Jahren gibt es den Nautilus, den Urvater der heutigen Tintenfischarten. Das fiktive Unterseeboot Nautilus von Jules Verne ist verglichen mit diesem Kopffüßler nicht ganz so alt. Es tauchte erstmals 1869 und 1874 in den Romanen Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer und Die geheimnisvolle Insel auf. „Das Boot ist zum einen eine Art Asyl für ‚Aussteiger‘ aus der irdischen Welt und zugleich unterseeische Forschungsstation. Zum anderen ist sie ein Rachewerkzeug, mit dem Nemo – früher selber Opfer von Unterdrückung – als Rächer der Unterdrückten auftritt“.(1)

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„Sarrazin ist kein Intelligenzforscher“

Bernd Drücke, Matthias Schmidt und Volkan im Gespräch mit dem Soziologen Andreas Kemper

Der Soziologe und Anarchist Andreas Kemper (* 11. April 1963) arbeitet zu den Themenschwerpunkten Bildungsbenachteiligung, Klassismus und antifeministische Männerrechtsbewegung. Er ist Autor u.a.

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Krim-Krise und Kriegsgefahr

Zur Situation in der Ukraine und in Russland. Ein Interview mit dem libertären Sozialwissenschaftler Vadim Damier: „Wir dürfen den Herrschenden kein neues 1914 erlauben!“

In Folge der Ankündigung der Janukowytsch-Regierung, das Assoziie­rungsabkommen mit der EU nicht unterzeichnen zu wollen, fanden auf Kiews zentralem Majdan Nesaleschnosti (Platz der Unabhängigkeit) seit dem 21. November 2013 „Euromajdan“-Demonstrationen statt (vgl. GWR 386). Nach einem Blutbad, dem Sturz der Januko­wytsch-Regierung und der Machtübernahme durch eine Übergangsregierung mit faschistischer Beteiligung (am 26. Februar 2014) entwickelte sich die Krim-Krise, deren Hintergründe wir in dieser GWR ausgiebig beleuchten. Jürgen Wagner (Informationsstelle Militarisierung/IMI) analysiert in seinem Artikel „Neue deutsche Machtpolitik“ die „Ukraine als Testfall“ (Seite 11), Nicolai Hagedorn nimmt die wirtschaftliche Situation des Landes unter die Lupe (S. 9) und Nina Nadig beschreibt die Erlebnisse, die sie in den letzten Wochen auf der Krim und in Kiew hatte (Seite 10). Als Auftakt des GWR 388-Schwerpunkts dient das folgende Interview, das Graswurzelrevolution-Redakteur Bernd Drücke am 16. März 2014 mit dem Moskauer Bewegungsforscher und Antimilitaristen Vadim Damier1 geführt hat. (GWR-Red.)

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„Nicht das klassische, weiße Bild des Kollektivs“

Ein Gespräch mit Willi Bischof und Carina Büker (Verlag edition assemblage)

Der Verlag „edition assemblage“ (1) wurde 2011 gegründet. (2) Er versteht sich als „gesellschaftskritisches, linkes, politisches und publizistisches Netzwerk“ und erhebt für sich den Anspruch, „thematisch die gesamte gesellschaftskritische Breite radikaler linker Politik und Bewegung und kritische Wissenschaften zu vertreten“. Am 23. Januar 2014 führten Graswurzelrevolution-Prakti­kantin Ann-Kathrin Petermann und GWR-Redakteur Bernd Drücke im Studio des Medienforums Münster das folgende Gespräch mit Willi Bischof und Carina Büker von edition assamblage. (GWR-Red.)

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„Wir waren Verrückte“

Projekt A, Jugend- und Protestbewegung in den 1980er Jahren. Ein Gespräch mit dem ehemaligen AHA!-Redakteur Andreas Ess (Teil 1)

Andreas Ess (*1963) lebt im Ruhrgebiet und war in den 1980er Jahren aktiv im Projekt A im hessischen Wetzlar. Am 19.11.2013 führte GWR-Redakteur Bernd Drücke im Studio des Medienforums Münster das folgende Gespräch mit ihm. Es knüpft direkt an das im Oktober in der GWR 383 erschienene Interview mit dem Projektanarchisten Bernd Elsner an. Beide Gespräche werden voraussichtlich Anfang Dezember als zweistündige Radio Graswurzelrevolution-Doppel-Sendung im Bürgerfunk auf Antenne Münster (95,4 Mhz.) ausgestrahlt.1

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Das Projekt A und die Kunst des „Scheiterns“

Ein Gespräch mit dem Ex-Kommunarden Bernd Elsner: „Es gibt für mich keine andere Alternative als die Anarchie“

Bernd Elsner, 1948 in Karlsruhe geboren und aufgewachsen, ist selbständiger Dekorateur. Seit 1979 lebt er mit seiner Frau in Elmstein im Pfälzer Wald. Er hat vier erwachsene Töchter. Nach seiner Grundausbildung zum Funker bei der Bundeswehr wurde er als Kriegsdienstverweigerer anerkannt und leistete „Ersatzdienst“ im Rettungsdienst des ASB.

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„Auf der Seite der Revolte“

Bernd Drücke im Gespräch mit Jochen Schmück, der im Juni 2013 mit dem Erich-Mühsam-Preis geehrt wurde

Jochen Schmück, geboren 1953 in Frankfurt an der Oder, lebt in Potsdam. Der Verleger und Herausgeber von Veröffentlichungen des Libertad Verlages ist Mitbegründer des Forschungs- und Dokumentationsprojektes DadA - Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus (1) und des Lexikons der Anarchie im Internet. Am 19. Juni 2013 führte GWR-Redakteur Bernd Drücke im Studio des Medienforums Münster das folgende Gespräch mit dem telefonisch aus Potsdam zugeschalteten Initiator des neuen DadAWeb (2). Wir veröffentlichen es als gekürzten Vorabdruck aus dem voraussichtlich im Oktober 2013 zur Frankfurter Buchmesse erscheinenden und von Bernd Drücke im Karin Kramer Verlag herausgegebenen Interviewbandes „Anarchismus Hoch 2. Soziale Bewegung, Utopie, Realität, Zukunft“ (ca. 260 Seiten, ca. 19.80 Euro, ISBN 9783879563753).

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Selbstbestimmung!

Libertär-sozialistische Parlamentarismuskritik. Ein Kommentar zur Bundestagswahl 2013

Am 28. November 2010 saß ich als Redakteur der Graswurzelrevolution u.a. mit Hans-Christian Ströbele von den Grünen und Uwe Hiksch von der LINKEN auf dem Abschlusspodium des Antikriegskongresses in der Technischen Universität Berlin. Dort ging es heiß her, auch weil sich ein Mensch aus dem Publikum ereiferte. Er habe im Internet recherchiert und dabei entdeckt, „dass Herr Drücke zum Wahlboykott aufgerufen hat!“.

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Lutz Schulenburg

Ein Nachruf

Der Hamburger Verleger und Anarchist Lutz Schulenburg ist am 1. Mai 2013 in der Reha gestorben, zehn Tage nach seinem 60. Geburtstag und sechs Wochen nachdem er während der Leipziger Buchmesse eine Hirnblutung erlitten hat.

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„Die Liebe der Frauen zur Freiheit“

Anarchismus und Feminismus. Johanna Demory und Bernd Drücke im Gespräch mit Antje Schrupp

Am 18. April 2013 haben GWR-Praktikantin Johanna Demory und GWR-Redakteur Bernd Drücke im Medienforum Münster ein Interview mit der aus Frankfurt am Main telefonisch zugeschalteten Autorin Antje Schrupp (* 1964) zum Thema „Feminismus und Anarchismus“ gemacht. Die Radio Graswurzelrevolution-Sendung wird am 10. Mai 2013 von 21.05 Uhr bis 22 Uhr im Bürgerfunk auf Antenne Münster (95,4 Mhz.) ausgestrahlt und kann dann auch online gehört werden als Livestream unter www.antennemuenster.de

Eine überarbeitete und erweiterte Druckversion des Interviews erscheint voraussichtlich zur Frankfurter Buchmesse im Oktober 2013 in dem von Bernd Drücke im Karin Kramer Verlag in Berlin herausgegebenen Interviewband „Anarchismus Hoch Zwei“1 . Wir veröffentlichen hier einen gekürzten Vorabdruck. (GWR-Red.)

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Militärgewerkschaftsbund?

Der DGB-Chef Michael Sommer gießt Schmieröl in den Leopard-2-Tank

Im Februar 2013 hat das Friedensforschungsinstitut SIPRI (Stockholm International Peace Research Institute) seinen neuen Jahresbericht vorgelegt. Erstmals seit 1994 gingen demnach die Verkäufe der großen Rüstungskonzerne zurück. Die weltweit 100 größten Waffenproduzenten hätten 2011 fünf Prozent weniger umgesetzt als im Jahr zuvor. Zwischen 2002 und 2010 ist der Waffenexport allerdings global um 51 Prozent gestiegen.

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Lesen mit Schmerzen

Antifaschistische Aufklärung tut weh: „… und über uns kein Himmel“

„Hören mit Schmerzen:

 

Hör mit Schmerzen

Hör mit Schmerzen

Hör meine Wunden

Hör mit Schmerzen

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Mit Ernie und Bert für die Anarchie

40 Jahre Sesamstraße – 41 Jahre Graswurzelrevolution

Editorial, Graswurzelrevolution Nr. 376, Februar 2013

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„Getragen von Idealismus“

Editorial (Graswurzelrevolution Nr. 375, Januar 2013)

„Die GWR wird auch von 40 Jahren Idealismus getragen, der über Generationen reicht. Der Luxus, sich eine gewisse Sturheit in der politischen Haltung leisten zu können, macht gleichzeitig auch ihre Stärke aus. Auf die nächsten 40 Jahre.“ (Neues Deutschland, 08./09.09.2012)

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Der diskrete Charme von Hausstaubmilben und Anarchie

Geschichte, Blüte und Scheitern des Münsteraner Umweltzentrum-Archivs

„Der UWZ-Song

Im UWZ hängt der Haussegen schief

Von wegen Archiv, von wegen Archiv

Die Spaltung ist erschreckend schwarz und tief

Von wegen Archiv, von wegen Archiv

Mal ehrlich, wer soll den ganzen Kram denn lesen?

Seit 1992 ist keiner mehr da gewesen.

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„Wir bekämpfen das System in der Art, wie wir sind“

Ein Gespräch mit Wolf-Dieter Narr. Teil 3

Der emeritierte Politikprofessor und bekannte Menschenrechtsaktivist Wolf-Dieter Narr (* 1937) reiht sich in die anarchistische Tradition ein. Mit ihm sprachen Bernd Drücke und Muriel Schiller. Teil 1 des gekürzten Interviews erschien im September unter dem Titel „Menschenrechtliche Arbeit, die nicht in der Luft schwebt“ in der Graswurzelrevolution Nr. 371, Teil 2 im Oktober unter dem Titel „Die anarchistische Konzeption nimmt das Gegenüber ernst“ in der GWR 372. (GWR-Red.)

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Tripper, Bandwurm, Anarchie

Erich Mühsams Tagebücher bieten Einblick ins Seelenleben, in die Ideenwelt, in Irrungen und Wirrungen eines sympathischen Anarchisten

Juli 2012, zwei Wochen Kreta, zwei Wochen offline. Genug Zeit, um sich bei rund 35° Grad im Schatten der Lektüre der prächtig aufgemachten Tagebücher Erich Mühsams zu widmen.

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„Die anarchistische Konzeption nimmt das Gegenüber ernst“

Ein Gespräch mit Wolf-Dieter Narr. Teil 2

Der Politikwissenschaftler Wolf-Dieter Narr (* 1937) ist u.a. aktiv im Komitee für Grundrechte und Demokratie. Er reiht sich „selbst in die anarchistische Tradition ein“ und ist häufiger Autor der Graswurzelrevolution. Mit ihm sprachen GWR-Redakteur Bernd Drücke und GWR-Praktikantin Muriel Schiller. Das gekürzte Interview drucken wir voraussichtlich in drei Teilen ab. Teil 1 erschien im September in der GWR 371 unter dem Titel „Menschenrechtliche Arbeit, die nicht in der Luft schwebt“. Teil 3 erscheint im November in der GWR 373. (GWR-Red.)

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Vom Kriegsverbrecher zum General

Die Beförderung von Oberst Klein ist ein weiterer Schritt Richtung Kriegsgesellschaft

„In vielen Kriegen war ich Panzergeneral und machte aus der Welt ein blutiges Tal.“ (Sympathy for the devil, The Rolling Stones)

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„Menschenrechtliche Arbeit, die nicht in der Luft schwebt“

Ein Gespräch mit Wolf-Dieter Narr. Teil 1

Wolf-Dieter Narr (geb. am 13. März 1937 in Schwenningen am Neckar) hält am 9. September 2012 im Rahmen der 40 Jahre Graswurzelrevolution-Konferenz in der ESG Münster einen Vortrag zum Thema „Anarchie“ (siehe unten). Der emeritierte Professor für Politikwissenschaft reiht sich „selbst ... in die anarchistische Tradition ein“ und ist einer der bekanntesten Sozialwissenschaftler und Menschenrechtsaktivisten in Deutschland. Seit 2002 ist er häufiger Autor der Graswurzelrevolution. Mit ihm sprachen im Studio des Medienforum Münster GWR-Redakteur Bernd Drücke und GWR-Praktikantin Muriel Schiller. Das gekürzte Interview drucken wir in zwei Teilen ab. Teil 2 erscheint im Oktober in der GWR 372. (Red.)

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„Der Zapatismus hat viele libertäre Elemente“

Ein Gespräch mit Luz Kerkeling (Gruppe B.A.S.T.A.)

Der Soziologe Luz Kerkeling (geboren 1972) arbeitet als freier Journalist, als Referent in der Erwachsenenbildung und als Filmemacher (1). Nachdem der Aktivist der zapatistischen Gruppe B.A.S.T.A. Anfang April 2012 von einer mehrmonatigen Mexiko-Reise zurückkam, interviewten ihn Bernd Drücke, Redakteur der Graswurzelrevolution, und GWR-Praktikantin Monika. (GWR-Red.) 

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Frauenrechte und Homophobie im Iran

„Die Bevölkerung lehnt in großen Teilen die Regierung ab“. Ein Gespräch mit der Feministin Shaghayegh Zafari über EU-Flüchtlingspolitik und die Situation von Frauen und Homosexuellen

Die Autorin Shaghayegh Zafari lebte bis vor einem Jahr im Iran. Sie engagierte sich für die Rechte von Frauen und Homosexuellen in ihrem Land. Unter anderem half sie Mädchen im Waisenheim und führte Gespräche mit Frauen im Frauengefängnis von Rasht. Nachdem sie selbst ins Visier des iranischen Regimes geriet und kurze Zeit im Gefängnis saß, flüchtete sie nach Deutschland. GWR-Redakteur Bernd Drücke und GWR-Praktikantin Monika sprachen mit ihr über die Rechte von Frauen und Homosexuellen im Iran und über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland. (GWR-Red.)

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Ein schwarzer Tag

1.500 PolizistInnen setzten am 3. März einen Marsch von 311 Nazis gegen 7.000 AntifaschistInnen in Münster durch

Kommentar

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Politische Ökologie und die Notwendigkeit eines langen Atems

Ein Gespräch mit dem anarchistischen Umweltaktivisten Michael Wilk

Der 1956 geborene libertäre Autor (1) und Aktivist Michael Wilk arbeitet als Arzt und Psychotherapeut in Wiesbaden. In seinen theoretischen Auseinandersetzungen widmet er sich u.a. den Themen Macht, Herrschaft und Staatskritik. Seiner kritischen Bewertung von Herrschaftskonzepten, u.a. dem Mediationsverfahren, stellt er Ansätze emanzipatorischer Strategien gegenüber. Mit ihm sprachen GWR-Redakteur Bernd Drücke und die GWR-PraktikantInnen Monika und Jonathan. (GWR-Red.)

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Der Iran und die Gefahr eines neuen Krieges

Ein Interview mit dem Friedens- und Konfliktforscher Mohssen Massarrat

Droht ein neuer Krieg?

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Kreativ gegen Nazis

Solidarisch gegen Rassismus und Sexismus

In den auflagenstarken Westfälische Nachrichten hat der WN-Redakteur Elmar Ries am 10. Januar 2012 die Ankündigung von Neonazis, am 3. März 2012 einen nationalen Aufmarsch in Münster zu machen, kommentiert: „... obwohl bislang noch gar nicht entschieden ist, ob die Veranstaltung genehmigt wird, laufen bei der Polizei die Vorbereitungen. Schließ­lich steht immer dann, wenn Rechtsextreme aufmarschieren, handfester Ärger ins Haus, der – das lehrt die Erfahrung – in der Regel von linksradikalen Gegendemonstranten ausgeht.“

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Undogmatisch und radikal

40 Jahre „Trüffelschwein“ ak

Als ich Ende 1986 in meine erste, explizit libertäre Szene-WG einzog, hatten wir – neben der taz, der Graswurzelrevolution, dem Schwarzen Faden (Vierteljahresschrift für Lust und Freiheit), der ato

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„Von Atomausstieg kann keine Rede sein“

Ein Interview mit dem Anti-Atomkraft-Aktivisten Matthias Eickhoff (SofA)

Matthias Eickhoff ist seit 25 Jahren in der Anti-Atomkraft-Bewegung aktiv und Mitorganisator der internationalen Urankonferenz, die am 4. Februar 2012 in Münster stattfinden soll. (GWR-Red.)

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„Auf der Straße, auf der Schiene“

Ein Interview mit Freya Rudek (ContrAtom) und Kerstin Rudek (BI Lüchow-Dannenberg) über Atomausstieg light, Anti-Castor-Proteste und mögliche Perspektiven der Anti-Atomkraft-Bewegungen

Erfrischend selbstironisch

Libertär-sozialistische Jugendzeitschriften. Eine historische Einordnung der utopia

Dieser Ausgabe der Graswurzelrevolution liegt die Nr. 21 der gewaltfrei-anarchistischen Jugendzeitung utopia bei. Die utopia-Redaktion hat mich gebeten, ihr Zeitungsprojekt mit einem Artikel historisch einzuordnen und die Geschichte der libertären Jugendzeitungen in Deutschland zu skizzieren. Die utopia wird vorläufig eingestellt. Wir danken dem utopia-Kollektiv für 4 ½ Jahre selbstorganisierte Arbeit an einer großartigen Jugendzeitung. (GWR-Red.)

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Dichtung als Wahrheit

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Der vom sozialdemokratischen „Vorwärts" gelobte Roman „Eolo - Leben und Schicksal eines italienischen Anarchisten 1918-1945" ist mit Vorsicht zu genießen

Buchbesprechung: Gianni Sparapan: Eolo - Leben und Schicksal eines italienischen Anarchisten 1918-1945, Roman. Mit einem Geleitwort von Vincenzo Orlando. Übersetzt aus dem Italienischen von Günther Gerlach, Donat Verlag, Bremen 2011, ISBN 978-3-938275-80-1, 180 Seiten, 12.80 Euro

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Der Libyenkrieg - ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit

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Dokumente der Verrohung: Gaddafis Tod und die Reaktionen in Deutschland

Nachdem der islamistische (unbewaffnete) Terrorist Osama Bin Laden und einige seiner Angehörigen und UnterstützerInnen am 2. Mai 2011 von einem US-amerikanischen Spezialkommando in Pakistan ermordet worden waren, habe ich abends mit meinem Jüngsten die „Logo"-Kindernachrichten (Kika/Kinderkanal) geguckt, wo die Tötung dieses „bösen Menschen" (Logo) gut geheißen wurde.

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Der Anti-Atom-Kampf geht weiter

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Zur Ruhe besteht kein Anlass

Vor sechs Monaten begann im japanischen Fukushima ein Super-GAU. Wenn wir die Medienberichterstattung zu dieser Atomkatastrophe analysieren, müssen wir feststellen, dass das Thema kaum noch präsent ist. Dabei ist offensichtlich, dass die Kernschmelze, die seit März 2011 in mindestens drei Fukushima Reaktoren stattfindet, keineswegs gestoppt ist.

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Etappensieg

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Die erfolgreichste soziale Bewegung der Republik lässt sich von der Propaganda des vermeintlichen „Atomaus­stiegs" nicht täuschen

Der japanische Atomkonzern Tepco hat Mitte Mai 2011 bestätigt, was viele von uns befürchtet haben. In mindestens drei der Atom-Reaktoren in Fukushima findet bereits seit dem Erdbeben am 11. März eine Kernschmelze statt.

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„Wichtig ist der Druck der Straße"

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30 Jahre AKU Gronau. Ein Interview mit dem Aktivisten Udo Buchholz

Am 19. Mai 2011 haben GWR-Praktikant Max und Redakteur Bernd Drücke im Studio des Medienforum Münster den telefonisch zugeschalteten Udo Buchholz (47) vom Gronauer Arbeitskreis Umwelt (AKU) interviewt.

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„verrückt und unrealistisch"

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Tschernobyl und Fukushima mahnen: Alle Atomanlagen sofort stilllegen! Atomkonzerne vergesellschaften!

Wegen der Ereignisse seit dem 11. März 2011 sind wir fassungslos. Wir empfinden Trauer angesichts der mehr als 13.000 JapanerInnen, die bisher an den Folgen des Tsunamis, des Erdbebens und des Super-GAUs gestorben sind.

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Die VoBo-Bewegung und der „Zensus 2011"

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1983 musste die geplante Volkszählung aufgrund der Proteste gestoppt werden. 1987 fand ein massenhafter Volkszählungsboykott (VoBo) statt. Und heute? Wo bleibt die Bewegung gegen das „Volksverhör 2011"?

Ab Mai soll in Deutschland eine Volkszählung, der „Zensus 2011", durchgeführt werden (vgl. GWR 356). 80.000 „InterviewerInnen" wollen dann bis Ende 2011 bundesweit rund 20 Millionen Menschen ausfragen, mit bis zu 186 Fragen pro Haushalt. Mit dem „Zensus 2011" steht eine massenhafte Sammlung von persönlichen Daten bevor. Millionen Menschen sollen gezwungen werden, Religionszugehö­rigkeit, Familienumstände, Einkommen und vieles mehr bloß zu legen. Das Menschenrecht auf informationelle Selbstbestimmung wird mit Füßen getreten.

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„Die beste politische Idee, die je erdacht wurde"

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Anarchismus weltweit. Bernd Drücke im Gespräch mit Sebastian Kalicha

Der Anarchismus ist eine globale Bewegung, die eine herrschaftslose Gesellschaft anstrebt und folglich den Nationalstaat sowie seine Grenzen als Herrschaftswerkzeuge ablehnt.

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Anti-Atom-BEWEGUNG!

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100.000 demonstrierten am 18. September 2010 für den Atomausstieg. Und jetzt? Auf ins Wendland: Castor stoppen!

Großartig! Am 18. September 2010, zwei Tage vor Drucklegung dieser GWR, haben rund 100.000 Anti-Atom-AktivistInnen in Berlin für den sofortigen Atomausstieg demonstriert.

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Vuvuzelas für den Frieden

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Ein neues Instrument der sozialen Bewegungen, das Militaristen aus dem Takt bringen kann

In einer von der ARD gezeigten Rede, die er vor Angehörigen von in Afghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten hielt, forderte Kriegsminister zu Guttenberg: „Wir müssen unsere Soldaten vor ungerechtfertigter Kritik schützen".

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"Eine andere Gesellschaft muss auch eine liebevollere sein" (Teil 3)

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GWR-Redakteur Bernd Drücke und Konstantin Wecker im Gespräch

Am 21. Februar 2010 trafen sich der Liedermacher, Komponist und Autor Konstantin Wecker und Graswurzelrevolution-Redakteur Bernd Drücke in Kassel zu einem zweistündigen Gespräch. Anknüpfend an die im April in der GWR 348 und im Mai in der GWR 349 veröffentlichten Teile des Interviews drucken wir hier den letzten Teil ab. (GWR-Red.)

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„Eine andere Gesellschaft muss liebevoller sein" (Teil 2)

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GWR-Redakteur Bernd Drücke und Konstantin Wecker im Gespräch (Teil 2)

Am 21. Februar 2010 trafen sich der Liedermacher, Komponist und Autor Konstantin Wecker und Graswurzelrevolution-Redakteur Bernd Drücke in Kassel zu einem zweistündigen Gespräch. Anknüpfend an den im April in der Graswurzelrevolution Nr. 348 veröffentlichten ersten Teil des Interviews drucken wir nun weitere Auszüge ab. (GWR-Red.)

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„Wir brauchen eine Anti-Atom-Revolution"

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Der Winter ist vorbei. Ein neuer Anti-Atom-Frühling ist da: 150.000 Menschen demonstrierten für den Atomausstieg

„Wir erleben gerade eine weltweite Renaissance der Atomindustrie. In Russland ist der Bau von 24 neuen Atomkraftwerken geplant. Russland hat kein Geld. Die neuen russischen AKWs werden deshalb mit deutschen Geldern finanziert. ... Es ist schön hier zu sein und so viele Menschen zu erleben, die solidarisch für den sofortigen und weltweiten Ausstieg aus der Atomkraft demonstrieren. Wir brauchen eine Revolution, eine globale Anti-Atom-Revolution!"

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Auf dem Siegertreppchen der Kriegsgewinnler

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Die blutverschmierte Bronzemedaille des Waffenexports geht an die deutsche Rüstungsindustrie
Im Sommer 1993 reiste ich als Teil einer von mehreren deutschen Uni-ASten organisierten Menschenrechtsdelegation durch Türkisch-Kurdistan. Damals befand sich der Krieg zwischen der kurdischen Guerilla PKK und dem türkischen Militär auf einem Höhepunkt (1). 

Die Armee hatte zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als 4.000 kurdische Dörfer zerstört und vermint. 35.000 Menschen waren diesem Krieg schon zum Opfer gefallen, die meisten von ihnen KurdInnen.

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„Eine andere Gesellschaft muss auch eine liebevollere sein"

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Graswurzelrevolution-Redakteur Bernd Drücke im Gespräch mit Konstantin Wecker (Teil 1)

Der Musiker, Komponist und Autor Konstantin Wecker (* 1. Juni 1947 in München) ist einer der bekanntesten Liedermacher im deutschsprachigen Raum. Weitgehend unbekannt ist, dass er sich als Anarchist versteht. Am 21. Februar 2010 traf sich Wecker in Kassel zu einem zweistündigen Gespräch mit GWR-Redakteur Bernd Drücke. Wir drucken Auszüge aus dem Interview in dieser und den folgenden Ausgaben der Graswurzelrevolution. (GWR-Red.)

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"the beat goes on"1

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Dr. Dieter Keiner (geboren am 20.3.1940 in Ehringshausen - gestorben am 28.12.2009 in Münster). Persönliche Erinnerungen an einen lieben Freund und politischen Weggefährten
„Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein." Dieses Zitat von Kurt Tucholsky charakterisiert auch eine Lebensmaxime Dieter Keiners. » mehr

„Die Gesellschaft ist ein einziger Gefahrenherd"

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Ein Interview mit dem Unrast- und GWR-Autor Gabriel Kuhn, dem die Einreise in die USA verweigert wird
Was haben Ted Kennedy, Nelson Mandela, Yusuf Islam (Cat Stevens) und der Graswurzelrevolution-Autor Gabriel Kuhn gemein? Alle vier standen irgend­wann auf der „No-Fly List". Diese „Anti-Terror-Liste" ist auch als „Terrorist Watchlist" bekannt und dient den US-Behörden dazu, die Reisen unliebsamer Personen zu überwachen bzw. Besuche unerwünschter Gäste zu verunmöglichen. » mehr

Die Türkei ist eine Demokratur

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Militarismus und Nationalismus contra Zivilgesellschaft und Aussöhnung
In der grünnahen tageszeitung vom 22. Januar 2010 singt Zafer Senocak ein Loblied auf den türkischen Staat, der „inzwischen als Erfolgsmodell" in die Region ausstrahle: „Die Botschaft lautet: Demokratie zahlt sich aus, anständiges Regieren bringt ökonomischen Aufschwung, Meinungsfreiheit und Menschenrechte helfen, das geistige Potenzial eines Landes auszuschöpfen." » mehr

Kriegsnobelpreis für Barack Obama

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Der US-Präsident als Arzt am Krankenbett des Militarismus
Der Friedensnobelpreis ist bekanntlich eine Kategorie des vom schwedischen Dynamit-Erfinder und Industriellen Alfred Nobel gestifteten Preises. » mehr

„Die Beschleunigung der Zeit"

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Zum revolutionären Umbruch in der DDR 1986 bis 1990. Ein Interview mit einem „eingeschworenen Feind unserer Gesellschaft": Wolfgang Rüddenklau (Umweltblätter) - Teil 1
Im Oktober 2009 haben Graswurzelrevolution-Koordinationsredakteur Bernd Drücke und GWR-Praktikant Christoph Krebber im Studio des Medienforums Münster eine Radio Graswurzelrevolution-Sendung zum Thema „20 Jahre ‘Wende' in der DDR" produziert, die im November im Bürgerfunk auf Antenne Münster (95,4 Mhz) ausgestrahlt und anschließend auf http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=30582 dokumentiert wurde. Telefonisch aus Berlin zugeschaltet war Wolfgang Rüddenklau (* 1. Mai 1953 in Erfurt). Wir drucken das Interview mit ihm in einer redaktionell bearbeiteten Version (GWR-Red). » mehr

„Schlosser, Mechaniker, Revolutionär"

Errico Malatestas „Ungeschriebene Autobiographie"
„Ich habe durch die großen philosophischen Gedanken von einem Mann wie Malatesta, die pazifistisch waren, die überzeugen wollten, erkannt, wie wichtig es ist, sich einer Autorität des Staates zu verweigern, um eigene Wege zu gehen." » mehr

Hier geht die anarchistische Post ab

„Anarchismus 2.0"
Mit den Büchern seiner „theorie.org"-Reihe möchte der Schmetterling-Verlag nach eigenen Angaben sowohl dem „neu erwachenden Interesse an theoretischen Grundlagen linker Politik als auch dem Bedürfnis nach Reflexion politischer Praxis" Rechnung tragen: „Die Autorinnen und Autoren nähern sich ihrem Gegenstand sachlich, nüchtern und ohne Nostalgie, aber stets mit emanzipatorischem Anspruch. Dabei verpflichten sie sich einem hohen Maß an Verständlichkeit. ‚theorie.org' arbeitet die zentralen Themen linker Debatte kritisch auf, fasst Resultate zusammen und versucht zentrale Gedanken für die Zukunft festzuhalten. Die Reihe bietet fundiertes Überblickwissen, will Orientierungshilfe geben und Perspektiven aufzeigen." » mehr

Ein beharrlicher Säer libertärer Ideen

Horst Stowasser (geboren am 7. Januar 1951 bei Wilhelmshaven - gestorben am 30. August 2009 in Ludwigshafen) - ein Nachruf
Am 30. August ist der anarchistische Schriftsteller Horst Stowasser im Alter von 58 Jahren in einem Ludwigshafener Krankenhaus an einer Sepsis gestorben. Acht Tage später fand eine bewegende Trauerfeier statt. Anknüpfend an die Trauerreden von Bernd Elsner (Projekt A), Lutz Schulenburg (Nautilus), Andreas Hohmann (FAU/Edition AV) und Dieter vom Eilhardshof hat der GWR-Koordinationsredakteur Bernd Drücke eine Trauerrede gehalten, die zusammen mit vielen Texten, Filmen und Tondokumenten auf der Horst Stowasser-Gedenkseite dokumentiert wurde.1 In dieser GWR drucken wir neben dem folgenden Nachruf von Bernd Drücke die Trauerreden von Lutz Schulenburg und Bernd Elsner, sowie die Erinnerungen von Marianne Enckell (GWR-Red.). » mehr

Libertäre Gedanken zur Bundestagswahl 2009

„In der Bewegung liegt die Kraft" (Die Fantastischen Vier)
Eine Forsa-Umfrage vom Juli 2009 offenbart, dass nur noch fünf Prozent der BundesbürgerInnen glauben, dass sie die Politik durch Wahlen maßgeblich mitbestimmen können. » mehr

Das „Anarchistenschwein" live

Concert for Anarchy: Rolltreppe Rückwärts. Rare Liveaufnahmen der Folkrockband Cochise
Cochise, das war der Name eines legendären Häuptlings der Apachen. Er starb 1874 im US-Bundesstaat Arizona. Cochise, so nannte sich auch eine 1979 gegründete anarchistische Folkrock­formation aus Dortmund. Sie war bis zu ihrer Auflösung 1988 - neben und nach Ton Steine Scherben - eine herausragende Band der Alternativ-Bewegung im deutschsprachigen Raum. » mehr

Igitt: Militarismus ist ekelig! Wow: Antimilitarismus ist schön!

GelöbNIX in Rheine: AntimilitaristInnen demonstrierten am 29. Mai 2009 lautstark gegen Auslandseinsätze und Militärspektakel
Rheine hat 76.000 EinwohnerInnen, eine typische, westfälische Provinzstadt. Hier gibt es drei Kasernen, der größte Arbeitgeber ist die Bundeswehr. Und die Heeresflieger aus Rheine spielen beim NATO-Krieg in Afghanistan eine große Rolle. » mehr

Anarchy in East-Germany

"Umweltblätter" und "telegraph" spielten für den gesellschaftlichen Wandel in der DDR eine große Rolle
Vor 20 Jahren gab es in der DDR einen bis dahin nicht für möglich gehaltenen gesellschaftlichen Umbruch. » mehr

Gegenöffentlichkeit schaffen!

1989: "Stasi in die Produktion!" - 2009: "Verfassungsschutz abschaffen!"
Ein „diskursorientierter" Kommentar zum neuen NRW-Verfassungsschutzbericht » mehr

Anarchie lässt sich nicht verbieten

Trotz Medienhetze hat der Anarchistische Kongress in Berlin stattgefunden

Schon lange nicht mehr hat „BERLINS GRÖSSTE ZEITUNG" dem Thema Anarchismus soviel Platz eingeräumt wie am 9. April 2009.  In gigantischen Lettern schreit die BZ-Titelseite einem Millionenpublikum ins Gesicht: „CHAOTEN-KONGRESS AN BERLINER UNI".

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Graswurzel ohne Filter

Die Zensur von www.graswurzel.net wurde dank der Proteste jetzt zurückgenommen
Im Januar 2009 schrieb der 16jährige Schüler Felix H. an die GWR-Redaktion: „Liebe Graswurzelrevolution, die GWR ist jugendgefährdend! Zumindest findet das die Jugendschutzsoftware an unseren Schulcomputern. Die hat mir angezeigt, dass www.graswurzel.net in ‚mindestens einen für mich gesperrten Themenbereich fällt'." » mehr

Soziale Bewegungen in Russland

Anarchismus, Antimilitarismus und die Kriege im Kaukasus. Ein Interview mit Vadim Damier
Dr. hist. habil. Vadim Damier (49) ist Sozial- und Politikwissen­schaftler. Er lebt in Moskau und ist aktives Mitglied der Föderation der Arbeitenden in Erziehung, Wissenschaft und Technik innerhalb der Konföderation Revolutionärer Anarchosyndikalisten (KRAS). Im Februar 2009 referierte er im Rahmen der von Connection e.V. und DFG-VK Hessen organisierten bundesweiten Veranstaltungsreihe „Machtproben im Kaukasus. Innenansichten aus Russland" bei Veranstaltungen in zehn Orten. Im Vorfeld seines Vortrags in Münster bot sich GWR-Redakteur Bernd Drücke die Gelegenheit zu einem Interview. » mehr

Wolfgang Zucht wird 80

Die Graswurzelrevolution gratuliert ihrem ältesten Mitherausgeber ganz herzlich!
Es gibt leider viele ehemalige Libertäre, die irgendwann ihr Streben nach einer herrschaftsfreien Gesellschaft aufgegeben haben. Einige haben sogar die Seite gewechselt. » mehr

"Öffentlich, frei und wahrnehmbar"

Der Widerstand gegen den Atomstaat nimmt zu. Ein Gespräch mit Kerstin Rudek (BI Lüchow-Danenberg)
Am 8. November 2008 demonstrierten 16.000 AtomgegnerInnen in Gorleben gegen den Castortransport aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague. Maßgeblich an der Mobilisierung beteiligt war die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg. » mehr

"Wir können eine neue Anti-Atom-Bewegung anschieben"

Ein GWR-Interview mit Horst Blume
Horst Blume (* 1954) ist Agrar-Ingenieur, seit 1987 Herausgeber des THTR-Rundbriefs (www.reaktorpleite.de), Mitherausgeber der Graswurzelrevolution und ein „Urgestein" der Anti-Atom-Bewegung. » mehr

Klettern gefährdet den Atomstaat

Ein GWR-Interview mit Cécile Lecomte
Die Kletteraktivistin Cécile Lecomte ist eine Heldin des Alltags. » mehr

Auch Obama bedeutet Krieg

Ein Fan der Todesstrafe als Hoffnung der Linken?
„Die Welt jubelt: Obama wird Präsident" (SZ), „Verknallt in Obama - aber richtig", „Wir sind Obama", „Gute Wahl", „Die Obama-Revolution" (alle taz), „Yes, we can Freunde sein" (BILD),... » mehr

Die Krise

Der Kapitalismus ist das Problem
Die weltweite „Bankenkrise" dominiert derzeit die Titelseiten der Zeitungen. » mehr

Wer Genmais sät, wird Widerstand ernten

Ein Interview mit dem Feldbefreier Michael Grolm

Seit 2005 werden in Deutschland gentechnisch manipulierte Pflanzen kommerziell angebaut, vor allem in den neuen Bundesländern. Dagegen richten sich die direkten gewaltfreien Aktionen der Initiative Gendreck weg - Freiwillige Feldbefreiung. Michael Grolm (*1972) ist Berufsimker und Agraringenieur.

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„Paul bleibt!“

Kampagne für den Erhalt des Paul Wulf-Standbildes

Der neue Kaukasuskrieg

Eindimensionales Denken dominiert nicht nur die Berichterstattung der Medien

Bakunistischer Sound

"Nur die halbe Welt ist Teflon und Asbest" - Einstürzende Neubauten

Der zu Lebzeiten in vielen Ländern Europas aktive russische Sozialrevolutionär Michail Alexandrowitsch Bakunin (1814-1876) ist bis heute als Theoretiker des kollektivistischen Anarchismus ...

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1968 - ein anarchistischer Aufbruch?

Vor 40 Jahren: die Renaissance des Anarchismus und das Entstehen neuer libertärer Medien in der Bundesrepublik

40 Jahre nach 1968 ist dieses Jahr des weltweiten Aufbruchs sozialer Bewegungen in aller Munde.

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Feminismus heute

Internationaler Frauentag, 40 Jahre neuer Feminismus, 25 Jahre an.schläge. Ein Interview mit Lea Susemichel

Am 8. März ist Internationaler Frauentag, vor 40 Jahren entstand weltweit eine Neue Frauenbewegung und heute feiern die an.schläge ihren 25. Geburtstag.

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Deutschland führt Krieg

Es wird nicht "am Hindukusch verteidigt"

Am 9. Februar 2008 meldete der Spiegel, dass die Bundesregierung eine massive Aufstockung der Bundeswehrtruppen in Afghanistan und eine Erweiterung des Einsatzgebietes erwägt.(1)

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Die Situation der Afghaninnen heute

"In Afghanistan wird nicht Terrorismus bekämpft, sondern Terror produziert"

"An vorderster Stelle den Frauen ihre Rechte und ihre Würde zurückzugeben" - so klang im November 2001 die Begründung des damaligen Bundesaußenministers Joseph Fischer für den Beschluss ...

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"Leute bleibt heiter, der Häuserkampf geht weiter"

Die BesetzerInnenbewegung in Münster 1972 - 2008

Wenn hierzulande von Häuserkampf die Rede ist, fallen uns zuerst die Hausbesetzungen in Großstädten wie Hamburg, Frankfurt und vor allem Berlin ein.

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Der Große Stowasser

Latein studieren wollen sie? Wir wollen Anarchie!

Buchbesprechung zu Horst Stowasser: Anarchie! Idee - Geschichte - Perspektiven, Edition Nautilus, Hamburg 2007, 512 Seiten, 24,90 Euro, ISBN 978-3-89401-537-4

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NATO raus aus dem schwarzen Afghanen!

Ein GWR-Interview mit Gerhard Seyfried und Ziska Riemann

Gerhard Seyfried (* 15. März 1948 in München) ist Zeichner, Cartoonist und Schriftsteller. Seine Comics spiegeln häufig den Alltag der anarchistischen Szene Berlins wider, ...

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Es reicht!

Ossi darf nie wieder inhaftiert werden!

Der türkische Graswurzelrevolutionär Osman Murat Ülke (Ossi) ist wieder akut von Inhaftierung bedroht.

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"Ein weltweiter Aufbruch"

Seit 35 Jahren bei der Graswurzelrevolution

Ein Interview mit dem GWR-Mitherausgeber Johan Bauer.

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Ein Denkmal für einen Anarchisten

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Die Lebensgeschichte und gesellschaftspolitische Arbeit des libertären Antifaschisten Paul Wulf wird gewürdigt

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"Der Zaun muss weg!"

DDR, Punk, Antifa und G8

Ein Interview mit Gunnar, dem Sänger von Dritte Wahl

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Ein ausgezeichneter Graswurzelrevolutionär

Die IPPNW würdigen Osman Murat Ülkes Einsatz für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung und ehren ihn mit der Clara-Immerwahr-Auszeichnung

Gibt es für Libertäre eigentlich "Helden" oder "Heldinnen"?

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Helmut Kirschey und die Spanische Revolution

Ein Leben gegen den Faschismus

Im Oktober 2001 hatte ich das große Glück, den damals 88-jährigen Helmut Kirschey persönlich kennen zu lernen.

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Heuchelei und Bundeswehr

Kommentar

Am 25. Oktober 2006 ging ein Aufschrei durch die Medien.

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10 Jahre X-tausendmal quer

Ein Ständchen für den Widerstand

Am 20. August 2006 forderten neun CDU-regierte Landesregierungen den "Ausstieg aus dem Atomausstieg".

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Endlich erwachsen?

18 Jahre Verlag Edition AV

Ein Interview mit Dieter Johannes, Julia und Andreas W. Hohmann

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Von Verbalradikalinskis und Dinosauriern

Jenseits von Chomsky, Biehl und Bookchin: Subkultureller US-Anarchismus

Buchbesprechung

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Gegen das Vergessen

Die Spanische Revolution - 70 years later

Kommentar

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70 Jahre Soziale Revolution in Spanien

1936 erhoben sich Millionen Menschen gegen den faschistischen Putsch des General Franco

"Wir sind es, die wir diese Städte und Paläste - hier in Spanien und in Amerika und überall - gebaut haben ...

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Deutschland wird auch in Kinshasa "verteidigt"

Der neokoloniale Militäreinsatz der EU in der DR Kongo

Zur aktuellen globalen Situation: Nach Angaben der UNO wird weltweit jährlich über eine Billion Dollar für Krieg und Militär ausgegeben, davon allein 450 Milliarden Dollar von den USA.

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Die türkische Militärdemokratur wackelt

Die Türkei gegen das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung

Mit ihren 800.000 Soldaten verfügt die Türkei nach den USA über die größte Armee innerhalb der NATO.

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Eine Symbiose von Widerstand und "Spaßgesellschaft"?

go.stop.act! Die Kunst des kreativen Straßenprotests

BuchbesprechungMarc Amann (Hg.): go.stop.act! Die Kunst des kreativen Straßenprotests. Geschichten, Aktionen, Ideen. Trotzdem Verlag, Frankfurt/M. 2005, 229 S., ISBN 3-931786-38-2, 18 Euro

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"Ein neues Verständnis von politischer Arbeit"

Anarchismus und Antimilitarismus in der Türkei.

Ein Interview mit dem türkischen Graswurzelrevolutionär Osman Murat Ülke (Izmir)

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"Ein neues Verständnis von politischer Arbeit"

Anarchismus und Antimilitarismus in der Türkei.

Ein Interview mit dem türkischen Graswurzelrevolutionär Osman Murat Ülke (Izmir)

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Projekt A / Plan B

Ein Interview mit Horst Stowasser

In den 1970er und 80er Jahren war der Schriftsteller Horst Stowasser (* 1951) ein umtriebiger Geist im Anarcho-Milieu und hat z.B. anarchistische Zeitschriften herausgegeben.

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Töröööö!

Mit Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg für Anarchie und Freiheit

In den zwanziger Jahren gab es in Deutschland anarchistische Jugendmedien wie z.B. Junge Anarchisten (1923-1931) und die Freie Schrift - Jugendschrift für herrschaftslosen Sozialismus (1919-1926).

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"Wir sind gar nicht anarchistisch!"

Ein Interview mit der Kabarettgruppe Der Blarze Schwock

"Â’Linke ChaotenÂ’ gelten allseits als verbissene Barrikadenkämpfer, die das Schweinesystem hassen und keinen Humor kennen. Münsters Autonome beweisen jedoch Sinn für Witz und Selbstironie...

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