Vor einigen Wochen ist das Buch des Hamburger Aktivisten
und Wissenschaftlers Peter Birke über Organizing in Deutschland und in den USA
erschienen.[1] Auch wenn
sich das Buch gegen die Mythen und Legenden, die sich um das Konzept formiert
haben, quer stellt, ist es kein durchweg negatives Buch: ›Mir geht es vor allem
darum auszuloten, wo und inwiefern in Organizing-Projekten bislang wichtige
Erfahrungen gemacht worden sind, die für eine kollektive Organisierung im
betrieblichen Alltag bedeutend sind und aufgehoben werden sollten‹. Bart van
der Steen* diskutiert mit Peter Birke über Voraussetzungen und Unterschiede
zwischen verschiedenen Organizing-Ansätzen, die Frage nach der
»Übersetzbarkeit« von Handlungskonzepten und nicht zuletzt darüber, was
passiert, wenn die ›Poliere der Gewerkschaftsreform‹, die Organizer wieder weg
sind ...
» mehr