Zu Beginn
des Jahres 2009 erhielt das Komitee für Grundrechte und Demokratie Post von
einem Häftling, der über 30 Jahre im Gefängnis gearbeitet hatte. Anlässlich
seiner bevorstehenden Entlassung fragte er an, was denn nun mit seiner Rente
sei. Diese Anfrage offenbart einen Skandal: Der Staat bzw. die Länder als
Arbeitgeber von Häftlingen verweigern ihnen elementare soziale Grundrechte.
Gefangene sind aus der Kranken- und Rentenversicherung ausgeschlossen und
arbeiten zudem zu einem extremen Niedriglohn.
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