Ende April
verständigte sich die griechische Regierung mit dem IWF und der EU-Kommission
auf ein 110 Mrd. Euro schweres Kreditpaket. Dadurch wurde die Refinanzierung
fälliger Schulden gesichert, die am Kapitalmarkt nur noch zu prohibitiven
Zinssätzen möglich gewesen wäre. Gleichzeitig verpflichtete sich die Regierung
in Athen zu einem drakonischen Sparprogramm, dessen Einhaltung von IWF und
EU-Kommission gemeinsam überwacht wird. Vorausgegangen waren wochenlange
Medien- und Börsenspekulationen über eskalierende Staatsverschuldung,
Zahlungsunfähigkeit und Staatsbankrott.
» mehr