Wikileaks definiert sich als „Open-Source-Nachrichtendienst“. Der Ausdruck „Wiki“ ist dabei an die Mitmach-Enzyklopädie Wikipedia angelehnt; der Begriff „Leak“ bezeichnet im Englischen eine undichte Stelle. Der Name ist Programm: Jeder kann Wikileaks geheime Informationen übergeben. » mehr
„Weniger Bürokratie, mehr Effizienz“ verspricht das Bundeswirtschaftsministerium vollmundig in seinem Faltblatt, mit dem es für den zu Jahresbeginn eingeführten Elektronischen Entgeltnachweis, kurz: Elena, wirbt.
Als Johannes Gutenberg vor gut 500 Jahren die beweglichen Lettern
erfand, löste er damit eine mediale und kulturelle Revolution aus.
Seine Neuentwicklung vereinfachte entscheidend den mechanischen
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Im Internet geben immer mehr Nutzer - meist freiwillig - ihre letzte Intimität preis. Dabei sind die privaten Daten des Einzelnen mittlerweile zu einer profitablen Währung im World Wide Web geworden
Auch auf dem Zeitungsmarkt führt der Wettbewerbsdruck zu Rationalisierung. Durch den Wegfall der kritischer Berichterstattung ist die demokratische Meinungsfindung bedroht.
Für erhebliche Aufregung in der deutschen Medienlandschaft sorgte jüngst die Ankündigung mehrerer Inhaberfamilien der "Süddeutschen Zeitung", ihre Anteile veräußern zu wollen.
Nichts ist derzeit angesagter als das "Zweite Leben". In den vergangenen Wochen schien es keine Zeitung zu geben, die nicht begeistert über die neue virtuelle Welt berichtet hätte.
Statt mit neuen Ideen im "Digitalzeitalter" lief parallel eine drastische Kampagne der Filmindustrie gegen die "Raubkopierer" an. Millionen von Usern werden darin als Schwerverbrecher gebrandmarkt.