Fülberth, Georg

Prof. Dr. phil. Georg Fülberth-Sperling ist Professor für Politikwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg. Er hat sich als Wissenschaftler und politischer Publizist einen Namen gemacht durch zahlreiche Bücher und Zeitschriftenbeiträge.

Geboren 1939
1959-1964 Studium Germanistik, Geschichte in Frankfurt/Main
1964 Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien
1965/66 Zusatzstudium Politikwissenschaft, Soziologie in Westberlin und Marburg
1966/67 Lektor in Finnland
Ab 1967 am Institut für Politikwissenschaft (damals: Wissenschaft von der Politik) in Marburg: 1967 Verwalter einer Wissenschaftlichen Assistentenstelle bei Wolfgang Abendroth, 1970 Promotion, 1970 Wissenschaftlicher Assistent, 1971 Akademischer Rat, 1972 Professor.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre:
Kritik der Politischen Ökonomie
Lokale Zeitgeschichtsforschung

Wichtige Veröffentlichungen:
Proletarische Partei und bürgerliche Literatur. Auseinandersetzungen in der deutschen Sozialdemokratie der II. Internationale über Möglichkeiten und Grenzen einer sozialistischen Literaturpolitik. collection alternative, hrsg. von Hildegard Brenner, Band 4, Neuwied und Berlin 1972.
Die deutsche Sozialdemokratie 1890-1933. Darmstadt und Neuwied 1974. (zusammen mit Jürgen Harrer)
Die Beziehungen zwischen SPD und KPD in der Kommunalpolitik der Weimarer Periode 1918/19-1933. Köln 1985.
KPD und DKP 1945-1990. Zwei kommunistische Parteien in der vierten Periode kapitalistischer Entwicklung. Heilbronn 1990. 2. Aufl. Heilbronn 1992.
Der große Versuch. Geschichte der kommunistischen Bewegung und der sozialistischen Staaten. Köln 1994.
Berlin - Bonn - Berlin. Deutsche Geschichte seit 1945. Köln 1999.

Aktuelle Beiträge der Autorin / des Autors

Doppelter Boden der Marx-Renaissance

Auszug aus den Marxistischen Blättern 01-2014: "50 Jahre Marxistische Blätter"

"Widersprüchlich sind die Schicksale des Marxismus augenblicklich in der akademischen Welt. In Deutschland ist er von den Universitäten rückstandlos verschwunden."

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Zu viel Demokratie

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Seziertisch Nr. 147
Georg Fülberth in Lunapark21 (28.01.2010)

In der neu gewählten gelbschwarzen Berliner Koalition gibt es Ärger, der sich nicht im Streit zwischen zwei (oder, wenn man CDU und CSU getrennt betrachtet: drei) Parteien erschöpft. Beteiligt sind auch die liberalkonservative Presse und der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung.

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Her mit dem ganzen Leben – Sozialismus und Zukunft

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Der folgende Text ist kein Aufsatz, sondern ein Vortrag vor einem konkreten Publikum aus einem bestimmten Anla

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Initiative Alte Soziale Marktwirtschaft

Am 9. Juli erschien in der FAZ ein ganzseitiger Aufsatz von Oskar Lafontaine: ?Freiheit durch Sozialismus?.Viele werden sich die Augen gerieben haben: . . .

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Vater der Einheit

Georg Fülberth in Ossietzky (19.08.2005)

Für die SPD gilt das Hölderlin-Wort: "Wo aber Gefahr ist,Wächst das Rettende auch."

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›Sich 500 Jahre hinstellen und den Kapitalismus kritisieren?‹

Über Münteferings Wahlkampfmanöver und die Perspektiven der Kapitalismuskritik.

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Kapitalistik - Ein Vorschlag.

Georg Fülberth in Ossietzky (12.09.2003)

Die europäischen Hochschulen werden zur Zeit kräftig umgebaut. Es gibt den sogenannten "Bologna-Prozeß", in dessen Ergebnis die nationalen Studiengänge einander angeglichen werden. ...

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