Speckmann, Guido

Politikwissenschaftler und Verlagsmitarbeiter in Hamburg

Aktuelle Beiträge der Autorin / des Autors

„Irritierend hoch?!“

Verbreitung und Ambivalenz antikapitalistischer Einstellungen in Deutschland

Bereits vor zwei Jahren - auf dem Höhepunkt der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise - brachte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ihre klammheimliche Freude über die mangelnde Attraktivität der Linken zum Ausdruck: „Deshalb klingen die Appelle der IG Metall, in denen grenzenlose Profitgier gegeißelt wird, nicht mehr anders als die Beiträge eines Volksbankenfunktionärs, der bei Maybrit Illner dem Gewinnstreben abschwört. Die CSU kommt inzwischen mit ihren Anti-Manager-Tiraden daher wie Attac im Trachtenanzug und gewinnt damit Popularität." (FAS, 5.4.2009)

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Kalter Kaffee?

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Zur Kritik des deutschen Nationalismus und WM-Patriotismus
Guido Speckmann in Sozialismus (30.07.2010)

»Die vorgestellte Gemeinschaft von Millionen scheint sich zu verwirklichen als eine Mannschaft aus elf Spielern, die alle einen Namen tragen. Der einzelne, und wenn er nur die Spieler anfeuert, wird selbst zu einem Symbol der Nation.«

Eric Hobsbawm

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"Raum ohne Volk"

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Gunnar Heinsohns demografische Politische Ökonomie
Guido Speckmann in Sozialismus (22.03.2010)
Ein deutscher Professor schafft es nur selten auf die Titelseite der Bild-Zeitung. Dem emeritierten Soziologen und Wirtschaftswissenschaftler Gunnar Heinsohn wurde diese Ehre unlängst zuteil. Er hatte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (15.3.2010) einen Text publiziert, der mit dem hochtrabenden Titel "Hartz IV und die Politische Ökonomie" daherkam, im Kern aber einen weiteren Angriff auf den Sozialstaat darstellt.
Die Bild-Zeitung fasste einen Tag später die Kernaussage treffend zusammen: "Staat soll nur 5 Jahre Hartz IV zahlen" – was die FAZ dann für ihre Online-Ausgabe abgewandelt übernahm. » mehr

"Rechts, wo die Mitte ist"

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Dresden: Von Opferdiskursen und Extremismusbegriffen
Guido Speckmann in Sozialismus (15.02.2010)

In dem Aufruf "Erinnern und Handel. Für mein Dresden" der Oberbürgermeisterin der Elbmetropole heißt es: "Wir erinnern an die Zerstörung des Dresdner Stadtzentrums zwischen dem 13. Und 15. Februar 1945 durch alliierte Luftangriffe, an den Tod mehrerer Zehntausender Menschen und das Leid der Überlebenden." In dem Mobilisierungsflyer "Gegen Krieg, Bombenterror und Vertreibung" der (gemäßigt) neofaschistischen Jungen Landsmannschaft Ostdeutschlands (JLO) wird zum Gedenken "der vielen Tausend Toten" aufgerufen, die durch die Bombenangriffe umkamen.

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Totalitarismus und Unrechtsstaat

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Vorgaben des Blicks auf die DDR am Beispiel des Gedenkstättenkonzeptes

„Die Geschichte, die man uns lehrte, die Geschichte, zu der man uns anhielt, war in Wirklichkeit nur eine Vergottung der Gegenwart mit Hilfe der Vergangenheit.“ (Lucien Febvre)

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Geben und Nehmen

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Der Flick-Konzern im Dritten Reich
Guido Speckmann in Sozialismus (26.11.2009)

Der Stern der Bundesrepublik Deutschland im 60. Jahr ihrer Existenz könnte nicht heller strahlen. Einen besseren deutschen Staat scheint es nie gegeben zu haben. Das vorherrschende Muster dieser Interpretation erfolgt dabei folgendermaßen:

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Aus der Geschichte lernen?

Grass-Debatte und Götz Alys Bestandsaufnahme des Historikerstreits
Guido Speckmann in Sozialismus (25.08.2006)

Was haben die Grass-Debatte und Götz Alys Bewertung des Historikerstreits gemeinsam?

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