Artikel

Riskante Verbindungen. Donna Haraways Dynamisierung der Standpunkte

Frigga Haug in Das Argument (29.06.2016)

Haraways Kyborg-Manifest beginnt mit der Losung »Lieber Kyborg als Göttin!«, eine Aufforderung, die ganz offensichtlich ans Denken gerichtet ist, nicht ans Tun; gut 30 Jahre später folgt: »Making K

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Zur Kritik der Hightech-Gegenaufklärung

Editorial

Editorial

»Mit Vernunft kann man nicht alles machen. […]

Aber nur mit Vernunft kann man etwas machen.«

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»So wird ein Stück Südafrika in die Welt getragen«

Interview mit dem Ausstellungsmacher Reto Ulrich über afrikanische Comics

Reto Ulrich, Mitarbeiter des Dokumentationszentrums Basler Afrika Bibliographien (BAB), hat zusammen mit Corinne Lüthy, Antonio Uribe und einer Gruppe Studierender der Universität Basel eine Ausstellung über Comics aus dem südlichen Afrika kuratiert (siehe iz3w 354). Neben einem Querschnitt über zeitgenössische Comic-Kunst aus afrikanischen Ländern, die von westlichen Verlagen weitgehend ignoriert werden, zeigte die Ausstellung »Kaboom! Afrikanische Comics im Fokus« auch Beispiele jener visuellen Klischees und Stereotype, mit denen westliche Comics Afrikanerinnen und Afrikaner dargestellt haben – und es in vielen Fällen bis heute tun. Alexander Sancho-Rauschel hat mit dem Kurator Reto Ulrich in Basel in den Räumen der Basler Afrika Bibliographien über die kaum bekannte Vielfalt afrikanischer Comic-KünstlerInnen gesprochen.

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Glyphosat: Die Geschichte geht weiter

Die Europäische Kommission will die Zulassung des umstrittenen Herbizids Glyphosat um 15 Jahre verlängern. Doch seitdem ein WHO-Gremium den Stoff als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ einstufte, regt sich Protest.

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Teile und herrsche

Warum Separatismus zwiespältig ist

Dem Wunsch von Bevölkerungsgruppen, sich von einem Zentralstaat loszusagen, wird von links wie rechts mit viel Verständnis begegnet. Dafür gibt es nachvollziehbare Gründe, wie etwa die Unterdrückung von Minderheiten. Doch eine kritische Bilanz separatistischer Bestrebungen zeigt: Gewonnen ist mit den Abspaltungen meist nichts.

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Separatismus

Editorial zum Themenschwerpunkt der iz3w 355 (Juli/August 2016)

»Unendlicher Spaß« von David Foster Wallace ist einer der stärksten dystopischen Romane der letzten Dekaden. Die kaputte Konkurrenzgesellschaft der zukünftigen Organisation Nordamerikanischer Nationen ONAN (USA, Mexiko und Kanada) ist sozial gespalten. Die Eliten halten dem Leistungsdruck nur mithilfe illegaler leistungssteigernder Drogen stand, und die abgehängten Unterschichten managen ihre Ausgrenzung mithilfe von Billigdrogen.

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Gegen die Pflicht zum Wissen

Fragen zu den Funktionen der Beratung bei Gen- und Pränataldiagnostik

Bei der Arbeit am GID-Schwerpunkt stießen Kirsten Achtelik (KA) und Uta Wagenmann (UW) auf einige Fragen zu den Funktionen der Beratung bei Gen- und Pränataldiagnostik. Ihre Diskussion haben sie für den GID schriftlich zusammengefasst.

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Nach dem Beben von Lissabon

Am 11. März 2011 verwüstete ein Tsunami die ostjapanische Küste vor Tōhoku. » mehr

„Ich glaube nicht an Gewalt“

Ein Gespräch mit dem ägyptischen Kriegsdienstverweigerer Mohamed Fathy Abdo Soliman

Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen sind in Ägypten an der Tagesordnung. Präsident Abd al-Fattah as-Sisi regiert das Land autoritär und rücksichtslos. Das Militär hat fast unumschränkte Macht und erstickt politischen Protest mit äußerster Brutalität und Härte. Nur wenige Menschen wagen es in dieser Atmosphäre der Einschüchterung und Gewalt, sich dem Militär entgegenzustellen und den Kriegsdienst zu verweigern. Mohamed Fathy Abdo Soliman ist einer von ihnen. Um der Repression zu entgehen, floh er 2015 aus Ägypten. Zurzeit lebt er in Deutschland und hofft, Asyl zu erhalten. Für die Graswurzelrevolution interviewte ihn Koordinationsredakteur Dr. Bernd Drücke im Mai im GWR-Büro. Das Gespräch wurde aufgezeichnet und anschließend von hm übersetzt. (GWR-Red.)

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