Artikel

Defensiv & ziemlich gestrig – Russlands modifizierte Militärdoktrin

Die Überschriften in bürgerlichen westlichen Medien, nachdem Präsident Wladimir Putin im Dezember vergangenen Jahres die (gegenüber der Fassung von 2010) modifizierte » mehr

Die Verfassung befreien!

Über das Interesse der jungkonservativen Neuen Rechten an der AfD

Die Alternative für Deutschland (AfD) scheint sich - zumindest vorläufig - als neuer Bestandteil der deutschen Parteienlandschaft zu etablieren.

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Von Freiburg nach Bologna

Parallelen von faschistischer und neoliberaler Wissenschaftsorganisation

In Forum Wissenschaft 3/2014 hatten wir unser Augenmerk schwerpunktmäßig auf Fragen der Hochschulautonomie gelegt.

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Chemische Zeitbomben

Die Firmen Monsanto und Bayer machten mit polychlorierten Biphenylen (PCB) über Jahrzehnte hinweg Milliardengewinne. Die giftigen „Alleskönner“ kamen in Elektrogeräten, Fugendichtungsmassen, Farben und Bodenbelägen zum Einsatz. Die Entsorgung dauert Jahrzehnte und kostet Milliarden. Für die Schäden kommt allein die Allgemeinheit auf, obwohl die EU ursprünglich das Verursacherprinzip anwenden wollte und eine Haftung der Hersteller forderte.   

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Bildung im digitalen Zeitalter

Online statt Präsenzvorlesungen?

Die Lehre hat das digitale Zeitalter erreicht. So wie das Handy nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken ist, so kann man sich die Universitäten inzwischen kaum ohne E-Learning vorstellen.

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Religion und Toleranz

Es muss im Jahre 1991 gewesen sein, anlässlich des Golfkrieges, da moderierte ich im Wuppertaler Schauspielhaus eine Podiumsdiskussion zu Lessings Toleranzstück „Nathan der Weise“. Mit von der Partie war der Marburger Theologieprofessor Peter Steinacker, später Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau.

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„Bellizismus“

Der schnellste Sieg gelingt gegen selbstgemachte Feinde

Seit einigen Jahren hat sich in der öffentlichen Meinung, aber auch unter PazifistInnen und AntimilitaristInnen die Redeweise vom „Bellizismus“ eingebürgert, man wehrt sich gegen „grüne“ BellizistInnen, grenzt sich gegen „bellizistische“ Positionen ab, nicht selten aber auch „auf der anderen Seite“ gegen einen „überzogenen“ und „nicht mehr haltbaren“ Pazifismus.

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Der gewaltfreie Anarchist bei Charlie Hebdo

Jean Cabut (13. Januar 1938 – 7. Januar 2015), genannt „Cabu“

Die fünf Zeichner, die am 7. Januar 2015 bei Charlie Hebdo neben sieben weiteren Personen kaltblütig ermordet wurden, hießen – oft mit Pseudonymen versehen – Charb, Wolinski, Cabu, Tignous und Honoré. Es wäre nicht ganz richtig, sie und die anderen JournalistInnen (Überlebende und Ermordete), oder überhaupt die Satirezeitschrift Charlie Hebdo einfach als libertär zu bezeichnen, dazu war das Spektrum zu heterogen. „Die Wochenzeitung bestand aus Anarchisten, Ökologen, Kommunisten, Trotzkisten und sie stritten sich untereinander mehr und mehr“ (1), so beschreibt es die linksliberale Tageszeitung Libération, in deren Räumen die Überlebenden, wie schon nach dem islamistischen Brandanschlag 2011 auf die Charlie Hebdo-Redaktion, Zuflucht gefunden haben.

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