Horst Blume (* 1954) ist Agrar-Ingenieur, seit 1987 Herausgeber des THTR-Rundbriefs (www.reaktorpleite.de), Mitherausgeber der Graswurzelrevolution und ein „Urgestein" der Anti-Atom-Bewegung. » mehr
Es wäre heute interessant, noch einmal durchzublättern, was die führenden deutschen Qualitätszeitungen noch vor drei bis sechs Monaten über die Finanzkrise geschrieben haben, die sich derzeit wie eine hochätzende Säure durch das poröse Gestein der Weltwirtschaft frisst. » mehr
Wer hätte das für möglich gehalten: In Talkshows und Zeitungen werden jetzt wieder Argumente hörbar, die noch vor kurzem nur abfällig als „links“, gleichbedeutend mit absurd, bezeichnet worden wären.
Werbung ist überall. Ob auf der Straße, im Internet oder auf der öffentlichen Toilette. Wo immer wir sind, wir werden von Werbung regelrecht „beschossen" - die durchschnittliche US-Amerikanerin zum Beispiel täglich um die 3000 mal. Der Zweck von Werbung ist dabei - laut wirtschaftswissenschaftlicher Definition - immer derselbe: Werbung soll zum Konsum anregen. » mehr
Valtin wütet auf seinem Gabelstapler wie ein Stier. Er haut immer rein in die Arbeit. Steht keine Sekunde still. [...] Wenn er drei Ladungen zugleich erledigen soll, heißt, wenn drei Maschinen mit Material bedient werden müssen
In den langen 1950er Jahren wurde in vielen westeuropäischen Ländern eine alte Marx‘sche Vorhersage zur Realität: Der Anteil der Lohnarbeiter_innen an den Arbeitenden stieg auf einen historischen Höhepunkt, die große Mehrheit lebte vom Verkauf der eigenen Arbeitskraft.
Im hiesigen Medienbild sind die USA schuld an der Weltfinanzkrise, die inzwischen die Wirtschaft niederdrückt, hunderttausende Arbeitsplätze zerstört und die grauenhafte Not vieler Menschen im Süden der Erde noch weiter verschlimmert.
Schlimm, traurig, entmutigend sind die Nachrichten aus Israel, aus Palästina, vor allem aus Gaza. Und doch gibt es immer mal einen kleinen Lichtblick. Hier ist einer.
„Wenn du gewinnst, dann ist da dieses Gefühl, dass das Volk gesprochen hat und deine Position teilt (...). Jetzt lasst uns an die Arbeit gehen." (San Francisco Chronicle, 4. November 2004). Klingt nach Barack Obama am Abend seines historischen Wahlsiegs? Weit gefehlt!
Wenn die Finanzakteure, insbesondere die Banken, sich gerade jetzt, in der freiesten Phase ihrer Geschichte, selbst für handlungsunfähig erklären und die Rettung beim fundamentalistisch kritisierte » mehr
Die „Demokratische Republik Kongo" (DRK) versinkt hoffnungslos im Bürgerkrieg - so oder ähnlich, in jedem Fall fatalistisch, sind die Kommentare der herrschenden Medien angesichts der jüngsten Intensivierung des Krieges in der Provinz Nord-Kivu in der DR Kongo. » mehr
»Banker weg, wir brauchen eine Revolution«, »In den Mülleimern des Kapitalismus«, »Geld stinkt, aber es arbeitet nicht«, »Die Pleite des Kapitalismus« - jeder hätte noch vor einem halben Jah » mehr
Wenn die Gläubigen glauben zu wissen und die Ungläubigen wissen nicht zu glauben - was kann man dann noch wissen und glauben? Die großen Weltreligionen haben immer schon von sich behauptet, alleinigen Anspruch auf die Wahrheit zu haben. Und schon immer gab es kritische Stimmen.