Archiv Ossietzky: November 2005

Das Lager der "moralischen Erneuerung"

Karol Mania in Ossietzky (29.11.2005)

m Januar 1999 reisten die beiden polnischen Sejm-Abgeordneten Marek Jurek und Michal Kaminski und der Journalist Tomasz Wolk, Redakteur der Warschauer Zeitung Zycie, nach Wentworth bei London, wo auf

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Der schwarz-rote Überwachungsstaat

Ulla Jelpke in Ossietzky (29.11.2005)

Was linken Journalisten schon x-mal widerfahren war, traf im Spätsommer 2005 die Zeitschrift Cicero: Mit fadenscheiniger Begründung ließ die Potsdamer Staatsanwaltschaft die Redaktionsräume und

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Moskauer Wohnungsmarkt

Sergej Guk in Ossietzky (29.11.2005)

Unsere guten Bekannten Nina und Wladimir sind in die Falle geraten. Das Ehepaar, das mit seinem kleinen Sohn in einer winzigen Mietwohnung lebt, träumte leidenschaftlich von einer Eigentumswohnung.

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Bisky - draußen vor der Tür

Gerhard Zwerenz in Ossietzky (28.11.2005)

Die bürgerlichen Politiker sind wirklich arm dran. Der eine kann partout keinen Kommunisten wählen, der zweite keinen PDSler, der dritte weder Frau noch Mann von der Linkspartei. Das klassische Must

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Das Schweigen der Schriftsteller

Otto Köhler in Ossietzky (26.11.2005)

atten und Schmeißfliegen", so nannte vor einem Vierteljahrhundert Franz Josef Strauß beim Wahlkampf in Köln die ihm mißliebigen deutschen Schriftsteller. Der damalige Kanzlerkandidat übernahm sei

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Eine Altlast der Bundesrepublik

m. in Ossietzky (19.11.2005)

Die Begründung der politischen Sonderstrafkammer wird heutigen Jurastudenten ebenso unwahrscheinlich vorkommen wie die verdrängte Tatsache, daß es überhaupt eine politische Justiz gegeben hat.

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Der Konkurs wird beschleunigt

Otto Meyer in Ossietzky (18.11.2005)

Angela Merkel zeigt uns täglich den eisernen Besen von Margret Thatcher, Franz Müntefering hält das Kehrblech. Der Ausverkauf öffentlicher Güter und sozialstaatlicher Einrichtungen zu Schleuderpr

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Du bist, ich bin, wir sind

Martin Petersen in Ossietzky (06.11.2005)

Kaum habe ich nach der Bild-Schlagzeile "Wir sind Papst!" den Schock verarbeitet, fortan unfehlbar sein zu müssen und keinen Sex mehr haben zu dürfen, bricht die nächste Katastrophe über mich here

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Maximallohn

Manfred Sohn in Ossietzky (05.11.2005)

Die Forderung nach Mindestlohn (s. Ossietzky 21/05) ist zumindest in Kreisen der Gewerkschaften und der Linkspartei im Gespräch. Das ist gut so und entspricht dem Stand internationaler Debatten. Aber

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