Die "Bewegung" gegen die konservativ/rechtsextreme Regierungskoalition Österreichs ist im Sinne einer antifaschistischen Politik in weiten Teilen eher kontraproduktiv - so die Autorin in ihrem Fazit.
Eine brauchbare Geschichtsschreibung der autonomen Bewegungen seit 1980 existiert bislang kaum. Bernd Hüttner unternimmt eine erste Annäherung - das Ergebnis ist ernüchternd.
Genauere Kenntnisse über die Zusammenhänge zwischen ökonomischer Globalisierung und rechtsextremer Mobilisierung sind Voraussetzungen für Gegenstrategien - ein Erklärungsmodell bietet der Autor.