Im
Vergleich der postkommunistischen Demokratien hat sich das ungarische Mehrparteiensystem
zügig etabliert (vgl. Kitschelt et al. 1999). Im Unterschied etwa zu Polen,
Bulgarien und der Slowakei war die Parteienlandschaft hier schon zu Beginn der 1990er
Jahre durch die aus Westeuropa bekannten Lager der Sozialdemokratie, der Christdemokratie
und des Liberalismus gekennzeichnet.
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