Von Freiburg nach Bologna

Parallelen von faschistischer und neoliberaler Wissenschaftsorganisation

In Forum Wissenschaft 3/2014 hatten wir unser Augenmerk schwerpunktmäßig auf Fragen der Hochschulautonomie gelegt.

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Chemische Zeitbomben

Die Firmen Monsanto und Bayer machten mit polychlorierten Biphenylen (PCB) über Jahrzehnte hinweg Milliardengewinne. Die giftigen „Alleskönner“ kamen in Elektrogeräten, Fugendichtungsmassen, Farben und Bodenbelägen zum Einsatz. Die Entsorgung dauert Jahrzehnte und kostet Milliarden. Für die Schäden kommt allein die Allgemeinheit auf, obwohl die EU ursprünglich das Verursacherprinzip anwenden wollte und eine Haftung der Hersteller forderte.   

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Bildung im digitalen Zeitalter

Online statt Präsenzvorlesungen?

Die Lehre hat das digitale Zeitalter erreicht. So wie das Handy nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken ist, so kann man sich die Universitäten inzwischen kaum ohne E-Learning vorstellen.

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Religion und Toleranz

Es muss im Jahre 1991 gewesen sein, anlässlich des Golfkrieges, da moderierte ich im Wuppertaler Schauspielhaus eine Podiumsdiskussion zu Lessings Toleranzstück „Nathan der Weise“. Mit von der Partie war der Marburger Theologieprofessor Peter Steinacker, später Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau.

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„Bellizismus“

Der schnellste Sieg gelingt gegen selbstgemachte Feinde

Seit einigen Jahren hat sich in der öffentlichen Meinung, aber auch unter PazifistInnen und AntimilitaristInnen die Redeweise vom „Bellizismus“ eingebürgert, man wehrt sich gegen „grüne“ BellizistInnen, grenzt sich gegen „bellizistische“ Positionen ab, nicht selten aber auch „auf der anderen Seite“ gegen einen „überzogenen“ und „nicht mehr haltbaren“ Pazifismus.

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Der gewaltfreie Anarchist bei Charlie Hebdo

Jean Cabut (13. Januar 1938 – 7. Januar 2015), genannt „Cabu“

Die fünf Zeichner, die am 7. Januar 2015 bei Charlie Hebdo neben sieben weiteren Personen kaltblütig ermordet wurden, hießen – oft mit Pseudonymen versehen – Charb, Wolinski, Cabu, Tignous und Honoré. Es wäre nicht ganz richtig, sie und die anderen JournalistInnen (Überlebende und Ermordete), oder überhaupt die Satirezeitschrift Charlie Hebdo einfach als libertär zu bezeichnen, dazu war das Spektrum zu heterogen. „Die Wochenzeitung bestand aus Anarchisten, Ökologen, Kommunisten, Trotzkisten und sie stritten sich untereinander mehr und mehr“ (1), so beschreibt es die linksliberale Tageszeitung Libération, in deren Räumen die Überlebenden, wie schon nach dem islamistischen Brandanschlag 2011 auf die Charlie Hebdo-Redaktion, Zuflucht gefunden haben.

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Selbstbestimmung im Gefrierschrank

Die Debatte um social freezing folgt alten Mustern

Die Auseinandersetzung um social freezing hat wieder einmal alte Debatten der Frauenbewegung auf die Agenda gesetzt: Wie viel Autonomie birgt die Technisierung der Reproduktion?

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„Liebe deutsche Leser ….“ – Kommentar zu einem bemerkenswerten Brief

Ulrich Busch in Das Blättchen (16.02.2015)

Alexis Tsipras hat Deutschland bisher keinen Staatsbesuch abgestattet, dafür aber einen Brief geschrieben, worin er versucht, den Deutschen seine Position zu erklären und für einen „europäischen New Deal“ zu werben. Dies ist ein ungewöhnlicher Vorgang, der aber den Zweck erfüllt, sich in die Berichterstattung über die Probleme Griechenlands selbst einzuschalten und diese nicht komplett den Medien zu überlassen.

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Ökologische und soziale Katastrophe macht Gaza unbewohnbar

Die im letzten Herbst von den Vereinten Nationen ernannte Untersuchungskommission, die einen Bericht über den letzt

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Datenklau – wie hilflos sind wir im Netz?

Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung am 08.02.2015 in Frankfurt am Main mit den Fernsehjournalisten Diana Löbl und Peter Onneken

Ohne dass wir es wollen, sind die meisten unserer Handy- und Computerdaten bereits heute in der Cloud. Und damit sind wir nackt. In der ARD-Dokumentation „Zugriff – wenn das Netz zum Gegner wird“ zieht Diana Löbl ihren Kollegen Peter Onneken datenmäßig völlig aus. Sie stiehlt seine Passwörter, fälscht seine Vollmacht, sogar seinen Finger-abdruck. Sie kennt seine Krankheiten, seine Essgewohnheiten, seine Unpünktlichkeit, kündigt sein Arbeitsverhältnis, liest seine E-Mails und SMS mit, storniert Flüge und Hotelbuchungen, räumt seine Konten ab, sperrt seine Kreditkarten, löscht sein Telefon, dringt in seine Wohnung ein. Und bei allem sind CIA und NSA dabei.

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Podemos und Co.: Spaniens neue Linke

Spanien steht 2015 ein Superwahljahr ins Haus: Im November wird das Parlament gewählt, im Mai in 13 von 17 Autonomien und im September in Katalonien über die Regionalregierungen abgestimmt (da

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