400! – und weiter!

Gedanken zwischen Freude und Zweifel

Als Peter Lösche Anfang der 70er Jahre der Frage nach den „Demokratiepotentialen“ im Anarchismus nachging, war dies natürlich durch die „Studentenbewegung“ angeregt, die „häufig als anarchistische bezeichnet und auf diese Weise diskriminiert und disqualifiziert“(1) worden war. „Dabei soll nicht geleugnet werden, dass aus der Studentenbewegung anarchistische Gruppen hervorgegangen sind und in ihr ein bunter Strauß anarchistischer Zeitschriften blühte.“(2) Dann als Fußnote: „Hierzu gehören solche vorübergehend und unregelmäßig erscheinenden Publikationen wie ‚Radikalinski‘, ‚MAD – anarchistische Hefte‘, ‚Graswurzelrevolution‘, ‚Elda – Große Freiheit Presse Hamburg‘ ...“

„Vorübergehend und unregelmäßig“ sind wir nun bei Nr. 400 angekommen. Gelegenheit, den „langen Graswurzelatem“ (Heinz Brandt) zu feiern, aber auch über Veränderungen nachzudenken und gute Ansätze neu aufzunehmen?

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„Für Utopü ist es nie zu früh“*

400 x Graswurzelrevolution, und kein Ende in Sicht: „Es wird ein Lächeln sein, das sie besiegt“

Editorial Graswurzelrevolution Nr. 400

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Grenzzonen im Containerhafen

Der Hafen Freetown/Sierra Leone im neuen Logistikregime

Die Häfen in Westafrika stehen unter Veränderungsdruck. Die Wirtschaft wächst, die Produktion internationalisiert sich und die globalen Zollregimes befinden sich im Umbruch. Ein Logistikkonzern und die US-Grenzpolitik mischen im Containerhafen Freetown kräftig mit.

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Logistik - Leidbranche der Globalisierung

Themenschwerpunkteditorial iz3w 349 (Juli/August 2015)

Ein Nachtrag zum WM-Jahr 2014: Deutschland ist nun auch Logistikweltmeister! Die Weltbank kürte das Land zum leistungsfähigsten Logistikstandort. Ausschlag gab die hervorragende Handels- und Transportinfrastruktur. Im Gegensatz zum Fußball-WM-Titel nahm kaum jemand davon Notiz.

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Alexis Tsipras hat Recht:

Nicht nur Griechenlands Schulden sind unbezahlbar

Die Schulden in der Welt sind gigantisch. Das ist kein Wunder, denn auch die Geldvermögen steigen in Höhen, die die normale Sterbliche niemals und der normale Sterbliche selten erreichen wird.

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In den ewigen Jagdgründen

Hefteditorial iz3w 349 (Juli/August 2015)

Neulich, morgens am Küchentisch beim Zeitunglesen: »Was ist denn mit dir los? Du guckst so bedröppelt.«

»Winnetou ist tot!«

»Der ist doch schon lange tot. Er starb 1965 im Fernsehen, in den Armen von Old Shatterhand.

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Partei der Funktionäre

Günter Hayn in Das Blättchen (22.06.2015)

Vor dem Bielefelder LINKEN-Parteitag berichtete neues deutschland, dass das Forum demokratischer Sozialismus (fds) – eine Strömung in der Partei, die sich selbst als „Reformflügel“ sieht –

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Syriza unter Druck

Zu den strategischen Perspektiven des linken Regierungsprojekts in Griechenland
Martin Konecny in PROKLA (19.06.2015)

Der Ausgang des linken Regierungsprojekts in Griechenland ist nicht nur für Griechenland zentral. Gelingt es Syriza, im Rahmen der Eurozone einen gesellschaftlichen Transformationsprozess einzuleiten, dann öffnet das für Linke in ganz Europa neue Räume und lässt Alternativen auch in anderen Ländern möglich erscheinen. Ein Scheitern wiederum würde die Linke in ganz Europa um Jahrzehnte zurückwerfen – das wissen auch die Herrschenden. Zugleich wird die Auseinandersetzung um Griechenland das Bild, das wir uns als Linke von der EU machen, nachhaltig prägen.

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VorratsDatenSpeicherung – Sicherheitsmassnahme oder Gefährdung der Grundrechte?

Am Mittwoch, den 17. Juni 2015 waren wir zu Gast bei einer Veranstaltung des Bündnisses „Demokratie statt Überwachung“ und der SPD Südhessen in Darmstadt. Es diskutierten

Daniel Domscheit-Berg, Netzaktivist, Gründer von OpenLeaks und Ex-Partner von Julian Assange bei WikiLeaks sowieGernot Grumbach, Mitglied des Hessischen Landtags, Vorsitzender der SPD Hessen-Süd. » mehr

Arm im reichen Land: Wie Hartz und Co. die arbeitenden Menschen entwerten

Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung in Frankfurt am Main am 31.05.2015 mit Wilfried Kurtzke, Memorandum-Gruppe

Seit vierzig Jahren veröffentlicht sie jeweils zum 1.

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Grenzen als zentrale Konfliktfelder der Globalisierung

Grenzregime und die Kämpfe der Migration
Miriam Trzeciak in Bildpunkt (15.06.2015)

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts, im „Zeitalter der Migration“ (2014), wie es Castles, Miller und De Haas proklamieren, sind Grenzen zu einem zentralen Konfliktfeld der Globalisierung geworden (vgl.

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